Salzburg ORF.at
MI | 11.04.2012
Karl Schnell (Bild: APA)
NACH EU-BUDGETVERHANDLUNGEN
Schnell fordert EU-Austritt Österreichs
Österreich solle aus der EU austreten. Das fordert FPÖ-Landesparteiobmann Karl Schnell als Reaktion auf das Ergebnis der EU-Budgetverhandlungen in Brüssel.
"Grenze des Erträglichen ist erreicht"
Die Grenze des Erträglichen sei erreicht, es helfe nur noch der Austritt aus der EU:

"Die EU hat uns eine Reihe von tiefen Enttäuschungen gebracht wie den Transit, eine erhöhte Kriminalität, mehr Arbeitslosigkeit, die Gentechnik, die uns aufgezwungen wird oder die Aushöhlung der Neutralität."
"Wir sind immer die Dummen"
"Für all das müssen wir jetzt auch noch fast doppelt so viel nach Brüssel zahlen wie bisher. Das kann es doch wirklich nicht sein", kritisiert Schnell:

"Vor dem EU-Beitritt hat man uns gesagt, wir müssen in die europäische Union, um dort mitbestimmen zu können. Aber offensichtlich sind die österreichischen Politiker nicht in der Lage, dementsprechend für unser Land zu verhandeln.

Man hat bei uns wirklich immer das Gefühl, wir sind die Dummen. Und jetzt ist die Grenze des Erträglichen erreicht und es ist Zeit, aus der EU auszutreten", fordert der FPÖ-Landesparteichef.
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