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MI | 11.04.2012
Wilhelm-Kaufmann-Steg (Bild: ORF)
STADT SALZBURG
Wilhelm-Kaufmann-Steg eröffnet
Freitagnachmittag ist der neue Salzachsteg im Süden der Stadt Salzburg für Fußgänger und Radfahrer freigegeben worden. Der Steg verbindet nun Aigen und Josefiau und wurde nach dem Maler Wilhelm Kaufmann benannt
Einige Anrainer in Aigen befürchten durch den neuen Salzachsteg mehr Vandalenakte.
Mehr Vandalenakte durch neuen Steg?
Der neue Salzach-Steg für Fußgänger und Radfahrer im Süden der Stadt Salzburg löst vor allem auf der Aigner Seite gemischte Gefühle aus. Einerseits freuen sich viele über die neue Möglichkeit, ohne Umweg über den Fluss zu kommen, andererseits gibt es aber auch Befürchtungen vor mehr Verkehr und Vandalismus.
Neuer Salzachsteg zwischen Aigen und Josefiau. Bild, Montage: Halle 1
Schaden: "Fußgänger machen keinen Lärm"
Schon jetzt werden jugendliche Migranten von Anrainern für Vandalenakte verantwortlich gemacht. "Wir hatten bisher zwar nicht so viele Jugendliche, die da verkehren, aber da am Kai sitzen immer viele Jugendliche, trinken ein bisschen, haben ihren Spaß und pinkeln dann an den Gartenzaun. Bei uns werden dann die Büsche kaputt oder es ist wieder ein Loch im Zaun", schildert eine Anrainerin.

Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) entgegnete: "Dieser Steg ist für Radfahrer und Fußgänger - die machen bekanntlich keinen Lärm und keine große Verkehrsbelastung und Jugendliche und Migranten sind Bewohner der Stadt Salzburg."
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