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MI | 11.04.2012
Pinzgaubahn durch Sabotage entgleist. Bild: ORF
CHRONIK
Pinzgaubahn: DNA soll Sabotage klären
Nach der Entgleisung einer Garnitur der Pinzgaubahn am Sonntag ist die Polizei den Tätern noch nicht auf die Spur gekommen. Kommissar DNA soll nun helfen.
Zeitraum lässt sich genau abgrenzen
Wie berichtet, haben Unbekannte eine Weiche in Neukirchen am Großvenediger mit Steinen blockiert. Die Polizei berichtet, dass die Täter zwei Haufen mit je einem Dutzend Steinen errichtet hätten. Die Polizei hofft nun auf verwertbare DNA-Spuren auf den Steinen.

Der oder die Täter dürften die Steine am Sonntag zwischen 6.45 Uhr und 8.45 Uhr bei der Weiche abgelegt haben. Dieser Zeitraum lässt sich sehr genau abgrenzen.

Eine Lokführerin hat in der Früh drei Personen bei den Gleisen beobachtet, diese wurden noch am Sonntag verhört. Die drei Jugendlichern dürften mit der Tat nicht in Zusammenhang stehen, das wurde von der Polizei mitgeteilt. Diese recherchiert nun weiter und hofft auf DNA-Spuren auf den Steinen bei der blockierten Weiche.
Die Polizei hat nach eigenen Angaben aus der Bevölkerung einige Hinweise auf Verdächtige.
DNA-Abgleich mit verdächtigen Personen
Polizeisprecher Anton Schentz sagt, dass drei Steine sichergestellt worden seien. Diese würden nun auf Spuren untersucht - auch bei der Gerichtsmedizin.

Im günstigsten Fall müssten die Polizisten etwaige DNA-Spuren aber nicht mit der internationalen Datenbank abgleichen, so Schentz: "Wir haben auch Hinweise aus der Bevölkerung. Hier wäre der Abgleich mit einer oder mehreren verdächtigen Personen möglich."

Mit einem Ergebnis der DNA-Untersuchungen ist in ein bis zwei Wochen zu rechnen. Der entstandene Sachschaden von rund 300.000 Euro ist durch eine Versicherung gedeckt.
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