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MI | 11.04.2012
Schriftstellerin Dorothee Elmiger (Bild: Amrei-Marie/wikipedia.org)
KULTUR
Schweizerin erhält Rauriser Literaturpreis
Die Schuld und wie Menschen mit eigener und fremder Schuld umgehen. Davon handeln die 41. Rauriser Literaturtage. Zum Auftakt erhielt die Schweizerin Dorothee Elmiger am Mittwoch den mit 8.000 Euro dotierten Rauriser Literaturpreis.
"Ein Buch, das das Kindsein sucht"
Das Land Salzburg finanziert den renommierten Rauriser Literaturpreis und daher ist es traditionell ein Vertreter des Landes, der den Preis überreicht. Die 25-jährige Elmiger wurde für ihren Roman "Einladung an die Waghalsigen" ausgezeichnet.

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) charakterisierte Rauris in diesem Zusammenhang als "Kraftplatz der Gegenwartsliteratur" und der Schweizer Literaturkritiker Samuel Moser erklärte, was den Preisträger-Roman so besonders macht.

"'Einladung an die Waghalsigen' ist kein Kinderbuch aber ein Buch, das das Kindsein sucht - eines das nicht wissen, sondern lernen will", meint Moser.
17 Autoren mit 17 verschiedenen Aspekten.
Thema Schuld bietet viele Zugänge
Vergangenes Jahr feierten die Rauriser Literaturtage mit einem sehr dichten Programm ihr 40-Jahr-Jubiläum, aber auch heuer konnte Festivalleiterin Britta Steinwendner aus dem Vollen schöpfen. Das Thema Schuld bietet eine breite Palette von Zugängen und jeder der 17 Rauriser Autoren steht für einen anderen Aspekt.

"Ob es nun in der Liebe, in der Familie, im beruflichen Umfeld, im juristischen Verfahren, in politischen Entscheidungen oder in großer, bedrängender historischer Schuld ist - Annäherungen an das Thema gibt es viele", so Britta Steinwendner.
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