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MI | 11.04.2012
Jugend arbeitet für Stadtteilbuch Lehen. Bild: Verein "Spektrum"
LIFESTYLE
Projekt "Streusalz" hilft Jugendlichen
Immer mehr Salzburger nützen das Angebot der mobilen Jugendförderung. Das Projekt "Streusalz" bietet zugeschnittene Freizeitprogramme, die nicht nur an Jugendzentren gebunden sind.
Besonders Sportangebote sehr beliebt
Beim Projekt "Streusalz" gibt es rund 200 Freizeitaktivitäten wie Kreativitätswettbewerbe oder Workshops, schildert Marcus Gillhofer vom Zentrum für Zukunftsstudien an der Fachhochschule Salzburg.

Besonders beliebt sind die Bewegungsangebote: "Ganz klar geht es in Richtung Sport und Sportausrüstung. Wichtig ist auch das Ambiente, also wie ist der Raum gestaltet?"

Deswegen werden auch Wohlfühlzonen für die Jugend gestaltet.
Vermittlung bei Problemen mit Anrainern
"Streusalz" schaffe Platz im öffentlichen Raum, betont Jochen Höfferer, Jugendbeauftragter der Stadt Salzburg: "Das Einzigartige ist, dass das Projekt im Stadtteil agiert. Wichtig ist die unmittelbare Lebensnähe im öffentlichen Raum, weil der für die Jugend eine große Bedeutung hat. Erwachsene haben Rückzugsräume wie Schrebergärten oder eigene Gärten, und die Jugend definiert den öffentlichen Raum für sich selbst."

Das Projekt "Streusalz" betreue auch den öffentlichen Raum, sagt Höfferre: "Weil die Jugend auch Probleme mit Anrainern bekommen kann, und genau da vermittelt auch `Streusalz`".

Es richtet sich an junge Leute von 13 bis 21. Die Stadt stellt dafür im heurigen Jahr 130.000 Euro zur Verfügung.
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