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MI | 11.04.2012
Skifahren und Tourengehen in Gaißau-Hintersee. Bild: Gerald Lehner
TOURISMUS
Skigebiet Gaißau-Hintersee vor Verkauf
Die Skischaukel Gaißau-Hintersee (Tennengau/Flachgau) steht kurz vor dem Verkauf an einen Investor aus Bayern. Noch vor Jahresende dürften die Verträge unterzeichnet werden.
Skitouren in Gaißau-Hintersee. Bild: Gerald Lehner; bergrettung.at
Wieserhörndl im Skigebiet Gaißau-Hintersee
Verkäufer aus Saalbach begleichen Schulden
Der Name des Käufers der Skischaukel Gaißau-Hintersee wird noch als großes Geheimnis gehandelt. Der Investor kommt aus dem benachbarten Bayern. Unterstützt wird er von einer Proponentengruppe unter Führung von Albert Ebner, Hotelier in Hintersee und Obmann der Sparte Tourismus in der Wirtschaftskammer.

Die schwiergen Verhandlungen sind weitgehend abgeschlossen. Die Saalbacher Bergbahnen hätten kräftig Federn lassen müssen, so beschreibt Geschäftsführer Helmut Thomas das Ergebnis. Die Saalbacher werden die Bergbahnen in Gaißau-Hintersee lastenfrei an den Käufer übergeben, also die vorhandenen Schulden von rund zweieinhalb Millionen Euro selber begleichen.
Bild: Gerald Lehner Neue Zubringer-Bahnen nötig
Als Termin der Übergabe ist kommendes Frühjahr vereinbart - nach Ende der kommenden Wintersaison. Das kleine Skigebiet wird nur überleben können, wenn der neue Besitzer massiv investiert.

Helmut Thomas beziffert den Investitionsbedarf für die Skischaukel mit rund 20 Millionen Euro in mehreren Etappen.

Die beiden veralteten Zubringer-Sessellifte müssen durch moderne Einseil-Umlaufbahnen ersetzt werden. Es fehlen auch Schneekanonen auf den südseitigen Pisten.
Skigebiet Gaißau (Bild: Gerald Lehner) Zehn bis 20 Prozent als Landesförderung
Das Ausbleiben von Schnee vor Weihnachten im vergangenen Winter hat den Bergbahnen in Gaißau-Hintersse neuerlich ein deutliches Minus in der Saisonbilanz beschert.

Der Käufer der Anlagen hat bereits die Zusicherung von Tourismusreferent und LHstv. Wilfried Haslauer (ÖVP) erhalten, das Land Salzburg werde die Modernisierung mit zehn bis 20 Prozent der Investitionssumme fördern.

Auch die Region selbst werde sich hier einbringen müssen, sagt Haslauer.
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