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MI | 11.04.2012
Starkstrommasten in Kuchl-Garnei (Bild: ORF)
KUCHL
Anrainer fürchten mögliche Krebsgefahr
Die Bewohner von Kuchl-Garnei (Tennengau) leben zwischen Tauernautobahn, Eisenbahn und Starkstromleitungen in ständiger Angst vor Krebserkrankungen und dem Ausbau der nahen Lkw-Kontrollstelle.
Auto-, Eisenbahn und Starkstrom
Das Luftbild des Kuchler Ortsteils macht deutlich, warum sich die Anrainer sorgen: Garnei liegt genau zwischen der Tauernbahn und der Tauernautobahn, die Bundesstraße führt mittendurch, außerdem kreuzen zwei Starkstromleitungen die Streusiedlung.
Luftaufnahme Kuchl-Garnei (Bild: ORF)
Anrainer gegen Ausbau der Kontrollstelle
Bereits heute gibt es in Garbei kaum eine Familie ohne schweren Krankheitsfall. Zwar fehlt bisher ein wissenschaftlicher Nachweis der Gefährdung, das Land habe aber bereits einen verbesserten Lärmschutz zugesichert.

Auf der unmittelbar angrenzenden Lkw-Kontrollstelle an der Autobahn sollen nun im August die Bagger auffahren. Eine zusätzliche Abfertigungsspur ist geplant, die Grünfläche wird zubetoniert und zum Lkw-Abstellplatz umfunktioniert.

Ein Gutachten des Landes belegt sogar, dass das Tennen-und Hagengebirge die Schadsoffe nicht nur aufhalten, sondern durch Leewinde wieder ins Tal zurücktransportieren.
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