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MI | 11.04.2012
Symbolfoto Schule (Bild: ORF/rubra)
SCHULEN
Generationswechsel bei Lehrern
Montagfrüh hat das neue Schuljahr begonnen, und in Salzburg läuft ein Generationswechsel bei den Lehrern. Das stelle das Schulwesen vor große Herausforderungen, sagt Schulratspräsident Herbert Gimpl.
Symbolbild Lehrer (Bild: APA) Jahrgänge 1948 bis 1952 gehen
Neben routinierten Lehrern unterrichten künftig immer mehr Junglehrer. Der Generationenwechsel sei in Salzburg schon länger absehbar gewesen.

Viele Erfahrene treten bald in den Ruhestand, sagt Landesschulratspräsident Gimpl: "Wir haben die Altersjahrgänge von 1948 bis 1952. Es gibt sehr viele Kolleginnen und Kollegen in dieser Gruppe. Viele werden nun in den Ruhestand gehen."
"Guten Mix" zwischen Jüngeren und Älteren
Insgesamt werden bis 2013 rund 600 Lehrer und Lehrerinnen - auch wegen der bis dahin gültigen "Hacklerregelung" - in Pension gehen und Junglehrer nachrücken: "Die Durchmischung beim Alter tut sicher den Schulen gut. Auf der anderen Seite müssen wir schauen, dass die notwendige Routine nicht verloren geht. Kollegen mit vielen Dienstjahren haben entsprechende Erfahrung. Wir müssen da einen guten Mix finden."

Wie die Ausbildung eines "guten Mix" aussehen könnte, darüber hat sich Maria Siller, Lehrerin an der Volksschule Kuchl, einige Gedanken gemacht: "Wie bei anderen Ausbildungen könnte man Studenten von Anfang an zu einem Lehrer in die Klasse stellt. Das theoretische Studium könnte am Nachmittag an der Pädagogischen Hochschule laufen."
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