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MI | 11.04.2012
Hochwasserschutzmauer (Bild: ORF)
CHRONIK
Golling: Hochwasserschutz bewährt sich
Die aufwändigen Hochwasserschutzbauten an der Salzach in Golling (Tennengau) haben bei der Mündung der Lammer haben bei den heftigen Regenfällen ihre Bewährungsprobe bestanden. Das betont Bürgermeister Anton Kaufmann (ÖVP).
"Kontrollierte Überflutung vorgenommen"
Kaufmann hat gemeinsam mit dem Ortsfeuerwehrkommando während des Hochwassers die Stellen begutachtet.

"Was dem Feuerwehrkommando als kritisch aufgefallen ist, war eine kontrollierte Überflutung, die seitens des Hochwasserschutzes auch geplant war. Denn irgendwo muss sich das verdrängte Wasser ja auch ausbreiten können", sagt Kaufmann.
"Siedlungsgebiet war nicht bedroht"
Das Siedlungsgebiet wurde nicht überflutet, freut sich der Bürgermeister.

"Das Siedlungsgebiet, das der Hauptpunkt unserer Maßnahmen war, wurde zur Gänze geschützt. Diesbezüglich konnten unsere Gemeindebürger ruhig schlafen und es bestand in keiner Weise irgend eine Gefahr."
"Investition hat sich auf jeden Fall rentiert"
In jüngster Vergangenheit seien große Pumpen eingebaut worden, ergänzt Kaufmann.

"Diese Pumpen springen ab einem gewissen Pegelstand von selbst an. Und diese Pumpen sind auch tatsächlich angesprungen und haben das Oberflächenwasser erfolgreich abgepumpt.

Die Investition hat sich auf jeden Fall rentiert, auch wenn das jetzt nicht das 'Mega-Hochwasser' war. Aber ohne die gesetzten Maßnahmen wäre es in gewissen Bereichen auf jeden Fall so kritisch gewesen, dass die Salzach über die Ufer getreten wäre und auch Siedlungsraum bedroht hätte."
16 Millionen in Hochwasserschutz investiert
Nach dem Jahrhundert-Hochwasser im Jahr 2002 wurden im Bereich Golling in Erddämme und in drei Pumpwerke mehr als 16 Millionen Euro investiert.
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