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MI | 11.04.2012
Frisch renoviertes Schloss Arenberg (Bild: ORF)
STADT SALZBURG
Erdwall beim Schloss Arenberg soll weg
Der umstrittene meterhohe Erdwall zwischen Park von Schloss Arenberg und der Bürglsteinstraße in der Stadt Salzburg soll noch heuer verschwinden. Das ist zumindest das Ziel der Planungsabteilung.
Park soll von außen einsehbar sein
Zurzeit ist vom Arenbergpark gar nichts zu sehen. Der Erdwall dominiert die Grenze zur Bürglsteinstraße. Dazu gibt es einen Maschendrahtzaun, ein Stück Mauer und ein Gittertor. Anrainer hatten ja in den vergangenen Jahren massiv gegen den Wall und die Sperre des Parks protestiert.

Auch für Planungsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste) ist der Zustand unhaltbar: "Mir geht's darum, dass einerseits dieses Chaos, das dort herrscht, beseitigt wird, und andererseits eine adäquate Lösung gefunden wird, die sowohl die Zugänglichkeit des Parks als die Gestaltung in einer angemessenen Form gewährleistet."

Für Padutsch ist ein Zaun, durch den man in den Park schauen kann "die angemessene Form, dass die Erlebbarkeit auch in Zukunft gegeben ist."
Mauerstück und Gittertor ohne Bewilligung errichtet.
Bisherige Bauten nie bewilligt
Auch rechtlich sei eine neue Lösung sinnvoll, ergänzt Padutsch. Die bisherigen Bauten seien nämlich nie bewilligt worden: "Der Wall selber ist nicht bewilligungspflichtig. Deshalb wurde diese Form der Abgrenzung ursprünglich auch gewählt. Das Mauerstück mit dem Gittertor ist ebenfalls ohne Bewilligung errichtet worden - in der Annahme, dass es nicht bewilligungspflichtig ist."

Padutsch will jetzt "all dieses Theater schlicht und ergreifend beseitigen, indem es eine durchgängige qualitätvolle Form der Abgrenzung, der Verbindung, der Erlebbarkeit gibt."
Skulpturengarten soll zugänglich sein
Das Schloss Arenberg gehört der American Austrian Foundation. Die Salzburg Stiftung dieser Gesellschaft plant im Schlosspark einen öffentlichen Skulpturengarten. Der soll im heurigen August eröffnet werden - und dann, so die Foundation, wird auch der Park wieder zugänglich sein - allerdings nur tagsüber.

Stiftungspräsident Heinrich Spängler spricht von einer Lösung wie in Hellbrunn. Für die Abgrenzung arbeitet die städtische Planungsabteilung zurzeit einige Gestaltungsvorschläge aus. Die sollen Ende Mai präsentiert werden und könnten noch im Spätsommer oder im Herbst umgesetzt werden.
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