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MI | 11.04.2012
K.O. - Tropfen. Bild: ORF
CHRONIK
Polizei warnt: "K.o.-Tropfen öfter in Umlauf"
K.o-Tropfen sind auch in Salzburg immer öfter in Umlauf. Auch bei Vergewaltigungen dürften sie im Spiel sein, warnt die Kriminalpolizei.
Substanz nur kurze Zeit nachweisbar
Solche Taten seien aber sehr schwierig zu beweisen, sagt Christian Voggenberger von der Salzburger Kriminalpolizei.

"Das größte Problem ist die Nachweisbarkeit der Substanz bei vermeintlichen Opfern. Laut Literatur ist die Substanz im Harn maximal zwölf Stunden und im Blut maximal acht Stunden nachweisbar.

Die Gerichtsmediziner sprechen sogar davon, dass man überhaupt nur vier bis fünf Stunden nach Verabreichung einen gesicherten Nachweis erbringen kann", sagt Voggenberger.
"Opfer sollten sofort einen Arzt aufsuchen"
Opfer, die an sich feststellen, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, sollten sofort einen Arzt aufsuchen oder zumindest selbst eine Harnprobe nehmen, rät Voggenberger:

"Meistens wird parallel zu den Tropfen vorher relativ viel Alkohol konsumiert und eine spätere Gedächtnislücke daher auf den Alkohol zurück geführt. Somit wissen die Betroffenen oft gar nicht, dass ihnen auch k.o.-Tropfen beigemengt worden sind."
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