Salzburg ORF.at
MI | 11.04.2012
Christoph Leitl (Bild: APA/Roland Schlager)
WIRTSCHAFT
Leitl kritisiert Investmenthaus Goldman Sachs
Beim Wirtschaftspolitischen Aschermittwoch des Salzburger Wirtschaftsbundes hat Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl im Zusammenhang mit den Finanzproblemen Griechenlands heftige Kritik am Investmenthaus Goldman Sachs geübt.
"Den Griechen üble Tricks gezeigt"
Goldman Sachs leiste hier Beihilfe zum Betrug, sagte Leitl:

"Das Investmenthaus hat den Griechen gezeigt, mit welchen Tricks sie die Europäische Union beim Zugang zur Währungszone hineinlegen können. Das muss doch Konsequenzen haben.

Die Amerikaner lieben ja eine 'Watchlist'. Und solche Schädlinge wie Goldman Sachs gehören auf eine EU-Watchlist gesetzt."
Flammender Appell gegen Steuererhöhungen
Außerdem sprach sich Leitl massiv gegen Steuer- und Abgabenerhöhungen aus. Mit der neu entflammten Steuerdiskussion schienen viele Leute die Lust am Leiden entdeckt zu haben und sich zu Masochisten zu entwickeln.

"Stoppt die Steuer-Erhöher und würdigt die Unternehmer", verlangte Leitl. Der ÖGB wäre gut beraten, sich für die Flexibilität der Arbeitszeit auszusprechen und nicht dagegen zu arbeiten, ergänzte der Wirtschaftskammer-Präsident.
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