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MI | 11.04.2012
Verlauf der 380-kV-Trasse auf dem Gaisberg (Bild: Salzburger Fenster/Stadt Salzburg)
STADT SALZBURG
Protest gegen 380-kV-Trasse am Gaisberg
Die vom Verbund geplante Starkstrom-Leitung über den Gaisberg nahe der Stadt Salzburg bringt die Salzburger Stadtregierung auf. Der Stadtsenat hat am Montag den Vorschlag zurückgewiesen.
"Unsensibel und zerstörerisch"
Der Verbund-Konzern hat seine Pläne für die Trasse vergangene Woche in Koppl (Flachgau) präsentiert. Die Trasse für die 380-kV-Leitung soll über den Nockstein und den Gaisberg führen.

Das bringt wiederum die Stadtpolitiker auf die Palme: Der Vorschlag sei "unsensibel und zerstörerisch" und führe durch eine vielbesuchte Erholungslandschaft, betont der Stadtsenat. Zudem halte sich der Plan "in keiner Weise" an die Empfehlungen der EU-Leitungskoordinators Adamowitsch.
Verlauf der 380-kV-Trasse auf dem Gaisberg (Bild: Salzburger Fenster/Stadt Salzburg)
Verlauf der 380-kV-Trasse (Bild: Salzburger Fenster/Stadt Salzburg) Neuplanung gefordert
Der Salzburger Stadtsenat fordert den Verbund deshalb dazu auf, den Trassenentwurf zurückzuziehen und bei der Neuplanung "pfleglicher" mit der Landschaft am Salzburger Stadtrand umzugehen.
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