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MI | 11.04.2012
Strommasten (Bild: ORF)
POLITIK
380-kV-Anrainer: Entschädigung von Verbund
Die Landesregierung und der Verbund haben sich Freitagabend nach langen Verhandlungen auf einen Kompromiss für Anrainer der "Stromautobahn" in Innviertel und Flachgau geeinigt. Sie werden finanziell entschädigt.
8.000 Euro in 100-Meter-Zone
Bewohner der Region in unmittelbarer Nähe zur neuen 380-kV-Leitung in Seeham, Seekirchen, Berndorf und Obertrum (Flachgau) werden jeweils maximal 8.000 Euro Entschädigung erhalten.

Das ist Ergebnis der mehrstündigen Verhandlungsrunde von LHStv. und Finanzreferent David Brenner (SPÖ) und Landesrat Sepp Eisl (ÖVP) mit Spitzenmanagern des Verbund-Konzerns.
4.000 Euro bis zu Abstand von 150 Metern
8.000 Euro zahlt der Verbund bei einem Abstand bis zu 100 Metern. Bei einer Entfernung von 101 bis 150 Metern beträgt die Entschädigung 4.000 Euro.

Vertraglich fixiert wurde auch eine "Besserungsklausel": Sollte es beim zweiten Abschnitt der 380-kV-Freileitung bis Kaprun höhere Entschädigungen geben, muss auch bei den Anrainern im Flachgau nachgebessert werden, und zwar die volle Differenz.
Politiker zufrieden
Damit werde verhindert, dass es zwei Klassen von Anrainern gebe, sagten Brenner und Eisl. Beide zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden - ebenso die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden.

Noch am Donnerstag hatte ÖVP-Landesrat Sepp Eisl vom Verbund Entschädigungssummen von bis zu 14.000 Euro gefordert.
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