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MI | 11.04.2012
Leogang im Salzburger Mitterpinzgau mit Birnhorn. Bild: Gemeinde Leogang
KULTUR
Pinzgauer Touristiker setzen auf "Tonspuren"
Verstärkt auf Kultur setzen in der Region Leogang-Saalfelden (Pinzgau) nun auch die Touristiker. Sie wollen heimische Traditionen mit moderner Kunst und Musik verbinden - ein erfolgreiches Beispiel ist die Konzertreihe "Tonspuren".
Konzerte beim Asitz-Speicherteich
Begonnes hat es mit dem Neubeginn des Saalfeldner Jazzfestivals. Seither versucht man im Raum Leogang - Saalfelden vermehrt Kulturinteressierten ein attraktives, modernes Programm anzubieten.

Dazu zählen das Trilogie Theater, das Kubin Kabinett und seit vergangenem Jahr die Konzertreihe "Tonspuren" am Asitz-Speicherteich in Leogang.
"Das muss aerst ufgebaut werden und muss einen Namen kriegen."
"Soll keine Großveranstaltung werden"
Christian Kresse, der Tourismusverbandschef, beobachtet einen deutlichen Zuwachs an Nächtigungen und einen Anstieg an kulturinteressierten Touristen. Und die kommen auch hinauf zu den Konzerten am Asitz-Speicherteich. Anna Haitzmann, Initiatorin der "Tonspuren" sagt dazu:

"Soetwas glaube ich, muss man auch langfristig sehen. Das muss aufgebaut werden und muss einen Namen kriegen. Voriges Jahr war es sehr schwach besucht, heuer sind wir schon sehr zufrieden. Es ist noch steigerungsfähig, aber eine Großveranstaltung soll es eigentlich nicht werden", meint Haitzmann.
Musiker von Idee begeistert
Für den "Holstuonarmusigbigbandclub", der Band, die am Donnerstag das letzte der vier "Tonspuren-Konzerte" gab, war der Auftritt etwas besonderes.

"Ich glaube, das ist sehr gut gemacht hier und es ist schon etwas einmaliges, auch für uns. Spaß und Spannung - ich finde die Veranstaltung sehr gut", sagt ein Musiker.

Trotz Regenwetters sind am Donnerstag an die 200 Besucher gekommen. Sie zeigten sich begeistert und bewerteten das Konzert mit großem Applaus.
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