Salzburg ORF.at
MI | 11.04.2012
Geocaching-Box (Bild: wikipedia/solitude)
UNTERSBERG
Beim Geocaching in Bergnot geraten
Mittwochnachmittag ist ein deutsches Ehepaar beim Geocaching von Fürstenbrunn (Flachgau) aus in Richtung Wasserschloss aufgestiegen. Als der 42-Jährige plötzlich in einem Schacht festsaß, musste die Grödiger Bergrettung ausrücken.
Schnitzeljagd per GPS
Gang aus "Karlsohr" durch Steine versperrt
Beim Geocaching werden im Internet veröffentlichte Punkte mittels GPS-Geräten gesucht, an den angegebenen Orten findet der Geocacher dann Tauschgegenstände und ein Logbuch - vereinfach gesagt eine elektronische Schnitzeljagd.

Das Ehepaar war am Mittwoch am Weg zum "Karlsohr", das sich im Schacht vor dem Wasserschloss befindet. Im Internet war das Ziel unter "Charleys Ear" angeführt.

Um zu diesem Ziel zu gelangen, musste sich der 42-jährige Deutsche gegen 18.45 Uhr in den Schacht abseilen. Der Rückweg führt in weiterer Folge am Ende des Schachtes wieder waagrecht durch einen Gang ins Freie.
Bergrettung holt Mann aus Schacht
Da der Durchgang in diesem Bereich aber durch herabgefallene Steine versperrt war und der Mann zu wenig Material mitführte um am Seil wieder aufsteigen zu können, musste seine Frau schließlich die Bergrettung von Grödig verständigen.

13 Mann der Bergrettung machten sich sofort auf dem Weg zum Wasserschloss. Der Deutsche konnte schlussendlich durch einen "Mannschaftsflaschenzug" unverletzt aus dem Schacht geborgen werden.
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