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MI | 11.04.2012
Der Flugplatz in Zell am See (Bild: flugplatz-zellamsee.at)
PINZGAU
Flugplatz in Zell am See wird nicht erweitert
Für die Geschäftsführung des Flugplatzes in Zell am See (Pinzgau) ist eine Erweiterung unrealistisch. Touristiker hatten sich ja gewünscht, dass zumindest kleine Urlaubermaschinen Zell direkt anfliegen können.
Urlaubern Anfahrt aus Salzburg ersparen
Auf dem Flugplatz in Zell am See sollten Flugzeuge bis zu 45 Sitzplätzen landen und starten können. Das sind die Wunschvorstellungen von Pinzgauer Tourismusunternehmern, aber auch von Kommunalpolitikern. Vorbild dafür ist der Flugplatz Samedan bei St. Moritz in der Schweiz.

Die Befürworter einer Flugplatzerweiterung in Zell argumentieren, dass damit vielen Skiurlaubern im Winter die mühsame und zeitraubende Fahrt vom Salzburg Airport in den Pinzgau erspart bleiben würde.
Start- und Landebahn müsste doppelt so lange sein.
Keine Konzepte in der Schublade
Hannes Walcher, Geschäftsführer des Zeller Flugplatzes, bezeichnet diese Wünsche auf ORF-Anfrage aber als unrealistisch. Die Geschäftsführung und die Gesellschafter des Flugplatzes hätten dazu keine Konzepte in der Schublade. Die Start- und Landebahn müsste auf das Doppelte verlängert werden.

Golfplatz, Straße und Bahn wären entscheidende Hindernisse für eine Erweiterung der Start- und Landebahn. Auch die Investitionskosten wären enorm hoch, ergänzt Hannes Walcher.
Schon jetzt Fluglärm-Proteste
Schon der derzeitige Flugbetrieb mit kleinen Maschinen führt immer wieder zu Kritik von Anrainern am Fluglärm. Politisch wäre in Zell am See eine Erweiterung kaum durchsetzbar, sagen Kenner der Verhältnisse in Zell am See.
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