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MI | 11.04.2012
Das abgebrannte Schloss Arenberg (Bild: Aktivnews/F.F.)
CHRONIK
Schloss Arenberg: Brand aus um 4.17 Uhr
Nach mehr als zwölf Stunden Löscharbeiten hieß es erst Dienstag in den frühen Morgenstunden Brand aus im Schloss Arenberg in der Stadt Salzburg: Der Dachstuhl des Biedermeier-Gebäudes war ausgebrannt.
Feuerwehrmann wird versorgt (Bild: ORF) Insgesamt sieben Verletzte bei Einsatz
Um 4.17 Uhr konnte die Einsatzleitung der Feuerwehr den Brandeinsatz beenden - 13 Stunden, nachdem das Feuer in dem Dachstuhl ausgebrochen war.

Insgesamt gab es sieben Verletzte: Die beiden Arbeiter, die noch versucht hatten, das Feuer auf dem 800-Quadratmeter-Dach zu löschen, dazu kamen fünf Feuerwehrleute. Schweiß- und Lötarbeiten auf dem Kupferdach gelten als gesicherte Ursache für den verheerenden Großbrand.
Das abgebrannte Schloss Arenberg (Bild: Aktivnews/F.F.)
Das abgebrannte Schloss Arenberg (Bild: Aktivnews/F.F.) Statiker prüft Gebäude am Vormittag
"Wir müssen jetzt mit unserer Wärmebildkamera im Inneren des Hauses schauen, ob es noch Glutnester gibt", sagt Berufsfeuerwehr-Chef Eduard Schnöll. Während des Brandeinsatzes haben Feuerwehrleute immer wieder versucht, im Inneren des Gebäudes Brandherde zu lokalisieren.

Die Nachlöscharbeiten dauern noch an. Am Vormittag kommt ein Statiker der Baupolizei, um zu prüfen, ob Dachstuhl und Obergeschoß einsturzgefährdet sind. Der Gesamtschaden ist noch nicht bezifferbar.
"Alles auf einen Schlag zerstört"
Eine schlaflose Nacht gab es auch für die Mitarbeiter in dem Bildungs- und Forschungszentrum. "Das war unser Haus", sagt Direktorin Maria Perndorfer, "Das war unser Schloss Arenberg, wo jetzt alles mit einem Schlag zerstört wird."

Insgesamt waren bei dem Brand 130 Mann und 17 Fahrzeuge verschiedener Feuerwehren im Einsatz. Dazu kam ein Notfallteam des Roten Kreuzes.

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