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MI | 11.04.2012
Windsurfer. (Bild: APA)
SPORT-GERÄTE
F2 durch Zwangsausgleich gerettet
Die Salzburger Windsurf- und Snowboardfirma F2 besteht weiter. Das haben Konkursrichter, Masseverwalter und Gläubigervertreter am Donnerstag beschlossen.
Weniger Schulden als befürchtet
Die Schulden der international bekannten Marke sind geringer als ursprünglich befürchtet, ein Zwangsausgelich wurde beschlossen.

Vor zwei Monaten wurde der Konkurs über F2, eine Abkürzung für den ursprünglichen Namen "Fun & Function" eröffnet. Bekleidung für Winter- und Sommersport, sowie Windsurf- und Snowboardbretter sind die Produkte - die es nun auch in Zukunft geben wird, sagt Klaus Zuckerstätter, Gläubigervertreter vom Alpenländischen Kreditorenverband.
Zwangsausgleich mit 20 Prozent Quote
Ursprünglich wurden die Schulden mit 5,8 Millionen Euro beziffert, jetzt sind es doch weniger, so Zuckerstätter: "Es haben 89 Gläubiger ihre Forderungen von 4,2 Millionen Euro angemeldet. Und wichtig ist, die Firma wieder weiter bestehen. Es ist eine Zwangsausgleichsquote von 20 Prozent innerhalb eines Jahres zu bezahlen. Damit ist die Firma schuldenfrei, und die Gläubiger erhalten zumindest einen erheblichen Teil ihrer Forderungen."

Was bedeutet der Zwangsausgleich für die F2-Mitarbeiter in der Stadt Salzburg? "Diese Firma ist nur in geringfügigem Ausmaß von Arbeitsplätzen betroffen. Hier wurde teilweise reduziert. Der Rest kann weiterarbeiten wie bisher. In Salzburg sind das Management, Vertrieb und Marketing beheimatet. Eine Produktion gibt es in Salzburg nicht", ergänzt Zuckerstätter.
Verträge mit Sportlern
Wie es mit den Sportlern weitergeht, die bei F2 unter Vertrag stehen - das müsse die Firma selbst klären.
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