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MI | 11.04.2012
Die alte Pinzgaubahn (Bild: ORF)
VERKEHR
Pinzgaubahn mit 1. Juli in Hand des Landes
Seit Mittwoch steht endgültig fest: Das Land Salzburg übernimmt mit 1. Juli die Pinzgaubahn von Zell am See nach Krimml. Den Betrieb der Schmalspurbahn wird die Salzburg AG führen.
Bahntrasse nach Mittersill wird wieder aufgebaut.
32 Millionen Euro werden investiert
Ab 1. Juli sind nicht mehr die ÖBB Eigentümer und Betreiber der Pinzgau-Bahn, sondern das Land und der Landesenergieversorger Salzburg AG. Die zwischen Mittersill und Krimml nach dem Hochwasser 2005 teilweise zerstörte Bahntrasse wird wieder aufgebaut, die Anlagen werden modernisiert.

Bei den Budgetberatungen in der Nacht auf Mittwoch haben sich die Koalitionspartner auf die Finanzierung der Bahn geeinigt: "Das ist immerhin ein Investitionsvolumen von 32 Millionen Euro im Oberpinzgau", sagt Verkehrsreferent Wilfried Haslauer (ÖVP).
Kostenteilung zwischen ÖBB, Land, Bund
Die Kosten für den Neubau und die Modernisierung der Bahn werden aufgeteilt, betont Haslauer.

"13 Millionen zahlen die ÖBB, zehn Millionen zahlt der Bund, knapp neun Millionen müssen wir bezahlen. Das ist zum Teil schon vorgesorgt. Zum Teil trifft uns das in den Budgets 2010/11. Es steht einer Unterfertigung der Verträge nichts mehr im Wege. Es scheint doch noch wahr geworden zu sein."
17 Millionen in Schutzbauten im Pinzgau.
Auch Geld für Straßensicherung
Das Land investiert im Pinzgau aber nicht nur in die Bahn, sondern auch in Straßenprojekte. Rund 17 Millionen Euro fließen in die Sicherheit der Straßenverbindungen, ergänzt Straßenbau-Landesrat Walter Blachfellner (SPÖ): "Kniepass, Dienten, die Lawinengalerien für den Pinzgau - das ist in diesem Bereich unser Schwerpunkt."

Zur Sicherung des Felssturz-Hanges an der Dientner Landesstraße zwischen Lend und Dienten sollen noch heuer im Spätherbst erste Baumaßnahmen gestartet werden, so Landesrat Blachfellner.
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