Salzburg ORF.at
MI | 11.04.2012
Kurt Jara (Bild: APA)
GERICHT
Jara gegen Red Bull: Urteil aufgehoben
Der Rechtsstreit zwischen Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz und dem Ex-Red-Bull-Salzburg-Trainer Kurt Jara geht in die nächste Runde: Das Oberlandesgericht Linz hat ein Ersturteil des Landesgerichts Salzburg aufgehoben.
Mateschitz warf Jara Unregelmäßigkeiten bei Spielertransfers vor.
Ärger über Aussage in Zeitungsinterview
Anlass für den Prozess war ein Zeitungsinterview von Mateschitz: Darin hatte der Red-Bull-Chef dem Trainer Unregelmäßigkeiten bei Spielertransfers vorgeworfen - dabei seien dem Verein 2,5 Millionen Euro Schaden wegen überhöhter Honorare und Provisionen entstanden.

Jara klagte daraufhin wegen Rufschädigung. In erster Instanz hatte Richter Friedrich Gruber Mateschitz recht gegeben und die Klage von Jara abgewiesen. Das Oberlandesgericht Linz hat das Urteil jetzt aber aufgehoben und an das Landesgericht zurückverwiesen. Es müssen weitere Zeugen gehört werden.
Arbeitsrechtsstreit nicht betroffen
Der arbeitsrechtliche Streit zwischen Red Bull Salzburg und Jara ist von diesem Beschluss nicht betroffen. Der Trainer hat ja gegen seine Entlassung im Juli 2006 geklagt. Auch dieses Verfahren wurde in erster Instanz für Red Bull entschieden und ist jetzt in der Berufung.
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