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MI | 11.04.2012
Kirche von Seekirchen (Bild: ORF)
SEEKIRCHEN
Kulturhaus: "Haben Budget nie überzogen"
Das Kulturhaus Seekirchen (Flachgau) wehrt sich gegen die Vorwürfe des Freien Demokraten Helmut Naderer: Der Kulturverein sei kein "Fass ohne Boden", sondern stehe auf gesunden Beinen und wirtschafte seit Mai 2005 schuldenfrei, betont der Vorstand.
"Subventionen als Abgang bezeichnet"
Die Berechnungen und die Kritik von Helmut Naderer beruhen darauf, dass er Subventionen mit Defizit verwechsel, betont Verena Fellinger, Geschäftsführerin des Kulturvereins "Kunstbox" in Seekirchen: "Der Herr Naderer hat sämtliche Subventionen von Stadt Seekirchen, Land und Bund zusammengerechnet und das als Abgang bezeichnet."

Seit der Eröffnung im Mai 2005 wirtschafte der Kulturverein schuldenfrei, betont Fellinger: "Wir sind in den ersten drei Betriebsjahr völlig im Budget, haben nie überzogen, haben nie ein Minus auf der Bank, haben nie Schulden. Wir haben immer das, was wir eigenommen haben, ausgegeben - und keinen Cent mehr. Im Gegenteil: Es gibt bescheidene Rücklagen für Eventualitäten, die in einem Haus anfallen können."
Ein Viertel wird selbst erwirtschaftet.
Jahresbudget von 210.000 Euro
Zum Budget des Kulturhauses von 210.000 Euro gebe die Stadt Seekirchen 72.000, 40.000 das Land Salzburg und 30.000 der Bund, weitere Mittel kommen von der EU. Etwa ein Viertel des Budgets erwirtschaftet der Kulturverein selbst, sagt Verena Fellinger.

Auch die Besucherzahlen stellt die Geschäftsführerin richtig: Im Kulturhaus Emailwerk gebe es 100 Veranstaltungen pro Jahr, viele seien ausverkauft. Pro Jahr besuchen 8.000 Menschden das Kulturhaus.
Erst im November geprüft
Die Finanzgebahrung des Kulturvereins wurde im November von der Stadtgemeinde geprüft - ausgezeichnete Arbeit und sparsamer Umgang mit dem Geld wurden zugestanden. Der Bericht wurde mit nur einer Gegenstimme beschlossen - und die kam von Helmut Naderer.
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