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MI | 11.04.2012
Gerrit Glomser bei der Tour de Suisse 2007 (Bild: APA/EPA)
RAD-WM
Darf Glomser in Stuttgart starten?
Zwei Salzburger stehen in Österreichs Aufgebot für die Rad-WM in Stuttgart: Rupert Probst aus Oberndorf (Flachgau) ist für das Zeitfahren fix nominiert, für das Straßenrennen hat Gerrit Glomser gute Karten für eine Aufstellung.
Kohl und Pfannberger fix, einer fehlt noch
Glomser kritisiert allerdings das Zaudern des Verbandes. Zweieinhalb Wochen vor Beginn der WM in Stuttgart stehen immer noch fünf Mann in der engeren Auswahl des österreichischen Verbandes. Es gibt aber nur drei Startplätze bei den Straßenfahrern.

Bernhard Kohl und Christian Pfannberger dürften dabei fix sein - für den dritten Startplatz hat Gerrit Glomser die besten Karten. Denn Thomas Rohregger kränkelt seit einigen Wochen.
"Kein Hinter-dem-Misthaufen-Rennen"
Und Rene Haslbacher hat bei der Tour de Suisse deutlich schwächer abgeschnitten als Glomser. Der kritisiert das Zaudern des Verbandes:

"Man soll sich auf eine WM entsprechend vorbereiten können; auch mental. Das ist ja nicht irgendein Hinter-dem-Misthaufen-Rennen sondern etwas Größeres. Wenn man von keiner Seite eine Information bekommt, fährst du, fährst du nicht - dann ist das einfach ein bisschen zu wenig."
Zeitfahren über 770 Höhenmeter
Gerrit Glomser trainiert noch bis Ende dieser Woche am Gardasee. Am Sonntag bestreitet er ein Rennen in Nürnberg (Bayern), und danach wird er die WM-Strecke in Stuttgart besichtigen. Schon die Eckdaten verdeutlichen den hohen Anspruch. Auf 270 Kilometern sind für die Straßenfahrer satte 5.700 Höhenmeter zu bewältigen.

Auch die Stuttgarter Strecke für Zeitfahrer hat es in sich. Das weiß auch der junge Fixstarter Rupert Probst aus Oberndorf. Der österreichische Meister im Zeitfahren feiert sein WM-Debut: "Es ist technisch anspruchsvoll, was mir entgegenkommt; beim Kurvenfahren und mit gefährlichen Abfahrten. Das Profil von 770 Höhenmetern bedeutet ein schwieriges Zeitfahren. Das kommt mir besser entgegen als ein komplett flacher Kurs."
Probst trainiert in Kroatien
Ein Platz im Mittelfeld; das wäre für Rupert Probst das große Ziel bei seiner ersten WM. Darauf bereitet er sich in den nächsten Tagen noch in Istrien vor.
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