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Kollek |
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IN MEMORIAM TEDDY KOLLEK |
03.01.2007 |
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Förderer des Gedenkdienstes Österreichs
Teddy Kollek, der am Dienstag verstorbene Bürgermeister von Jerusalem, sei einer der wichtigsten Förderer des österreichischen Gedenkdienstes gewesen. Daran erinnert der Salzburger Politikwissenschafter Andreas Maislinger.
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Unermüdlich für den Frieden
Maislinger, der aus St. Georgen im Salzburger Flachgau stammt, hat diese Möglichkeit von Auslandseinsätzen mit anderen Pionieren vor Jahren gegründet. Beim Gedenkdienst arbeiten Zivildiener aus Österreich unter Federführung des Innenministeriums in Wien auch in Israel für humanitäre und soziale Projekte.
Teddy Kollek habe sich bis kurz vor seinem Tod für diese gemeinsame Initiative engagiert, sagt Andreas Maislinger.
Die Arbeit des israelischen Sozialdemokraten für Aussöhnung auch im Nahen Osten wurde am Dienstag in weiten Teilen der Welt gewürdigt. Kollek hatte sich als Bürgermeister stets vehement gegen die Teilung der Stadt Jerusalem engagiert und politisch für die friedliche Koexistenz von Juden und Arabern gekämpft. Eines seiner liebsten "Hobbys" als politischer Organisator war daneben der Bau von Sportplätzen.
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 Jerusalems Bürgermeister zu Besuch in Wien; mit Kardinal Franz König, 1997. Bild: APA
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Kollek als Wegbereiter
Der Gedenkdienst junger Österreicher im Ausland wird international immer wieder gewürdigt und ist auch als Beitrag zur symbolischen Wiedergutmachung nach den Verbrechen des Holocaust gedacht.
Neben Arie Rath und dem gebürtigen Wiener Kollek habe auch Simon Wiesenthal die Schaffung dieser Zusammenarbeit entscheidend gefördert, berichtet der Salzburger Politikwissenschafter Maislinger, der auch in Innsbruck arbeitet.
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 Andreas Maislinger (zweiter von links) neben Gerhard Skiba, Bürgermeister von Braunau am Inn, mit Gedenkdienern beim Mahnmal für Millionen Opfer der Nationalsozialisten vor Hitlers Geburtshaus in der Innviertler Stadt.
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ORF.at
Der Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek ist tot. Kollek, der seine Kindheit im Wien der k.u.k.-Zeit verbrachte, starb mit 95 Jahren in jener Stadt, deren Bild er in seiner 30-jährigen Amtszeit prägte wie kein anderer.
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