Salzburg ORF.at
MI | 11.04.2012
Günter Bauer, Chef von dm-Österreich. Bild: Stefan Ornig
WIRTSCHAFT
Große Investitionen bei Drogeriekette dm
Mit sechs Prozent Umsatzplus ist der dm-Konzern mit Sitz in Salzburg sehr erfolgreich in Österreich. Zählt man neue Märkte in Osteuropa dazu, die von Salzburg aus verwaltet werden, dann verbessert sich die Bilanz noch weiter.
Günter Bauer, Chef der dm-Zentrale in Salzburg, die für weite Teile Europas zuständig ist.
Alles zusammen zwölf Prozent Plus
Die österreichische Niederlassung von dm erreichte mit ihren Filialen im In- und Ausland im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung von mehr als zwölf Prozent.

In Österreich ist die Wachstumsgrenze schon fast erreicht. Große Hoffnungen setzt dm weiter in die ost- und südosteuropäischen Märkte.
Mehr als 500 Filialen
977 Millionen Euro Umsatz haben die gut 500 dm-Filialen in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Bosnien und Serbien im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftet.

Als nächsten Markt hat der Konzern das neue EU-Mitglied Rumänien im Visier. Dort werden in den nächsten Monaten die ersten Filialen aufsperren.

In Österreich investiert das Salzburger Unternehmen nur noch in Qualität - das heißt in schönere und bessere Geschäfte sowie in noch bessere Standorte.
Führende Filiale im Europark
Günter Bauer, Geschäftsführer und Miteigentümer von dm-Österreich, nennt ein Beispiel:
"Die Filiale im Europark ist unser 'primus inter pares' in Salzburg. Dort haben wir jetzt mehr als 500 Quadratmeter Verkaufsfläche. Der Vorgänger hatte 280. Diese Vergrößerung bringt natürlich auch Zuwächse beim Umsatz."
Neubau beim früheren Salzburger Stadion
Auch in Salzburg-Lehen wird die Filiale von dm an einen neuen Ort übersiedeln:
"Weg von Katastrophenmeile"
"Beim alten Stadion Lehen sind wir bei der Neugestaltung auch dabei. Der Vorvertrag ist unterzeichnet. Das Projekt muss aber erst gebaut werden. Auf der 'Katastrophenmeile' in der Ignaz-Harrer-Straße schließen wir die Filiale.

Wir wechseln hinüber zum neuen Gebäude beim alten Stadion gegenüber dem Interspar bzw. früheren Gerngross. Das werden alles qualitative Verbesserungen für die Kunden und unsere Bediensteten."
Gewaltige Investitionen aus eigenem Geld
Im kommenden Jahr plant dm insgesamt Investitionen in Höhe von 70 Mio. Euro, doppelt so viel wie heuer, sagt Bauer:
"Wir brauchen keine Banken"
"Das hat es in der Geschichte unseres Unternehmens noch nie gegeben. Das ist eine Milliarde Schilling ganz knapp, um es zu verdeutlichen.

Und beachtlich ist, dass wir das alles aus eigenem Cash-Flow finanzieren. Wir brauchen keine Banken dazu."
Zentrale beim früheren Schwaighofer-Bau
Im kommenden November wird die dm-Verwaltungszentrale vom Airportcenter-Gebäude, das für das neue Design-Outlet abgerissen wird, in das Nachbargebäude des ehemaligen Möbelhauses Schwaighofer übersiedeln.
Ganz Österreich
Salzburg News

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News