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MI | 11.04.2012
Helga Rabl-Stadler. Bild: Salzburger Festspiele
EHRENLEGION FRANKREICHS
Rabl-Stadler zum Ritter ernannt
Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler wird zum "Ritter der Französischen Ehrenlegion" ernannt. Das hat Rabl-Stadler am Samstag selbst bei der Premierenfeier der "Zauberflöte" bekannt gegeben.
Napoleon Bonaparte. Bild: ORF
Napoleon Bonaparte
Napoleonische Wurzeln
Der Orden der Ehrenlegion gilt als wichtigster Orden Frankreichs und geht auf Napoleon Bonaparte zurück.

Sie habe den Orden bereits am Samstagvormittag vom französischen Kulturminister Renaud Donnedieu de Vabres bekommen, meinte sie auf den Stufen zur Terrasse des Salzburger Museums der Moderne, wo sich am späten Abend zahlreiche Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur einfand.
Stolz ans Kleid: "Ritterin" nicht möglich
"Ich wollte nicht warten", erklärte Rabl-Stadler die Tatsache, dass sie die "Insignes de Chevalier de la Legion d'Honneur" bereits stolz am Kleid trug. Wann der Orden offiziell verliehen wird, war bisher nicht zu erfahren, schreibt die Austria Presse Agentur (APA).

Für den Chevalier-Titel gebe es im Französischen leider keine weibliche Form, bedauerte die Festspielpräsidentin kurz, dass sie nicht zur "Ritterin" geadelt werde.

Viel lieber freute sie sich jedoch über eine "fantastische" Premiere der "Zauberflöte". "Ich könnte einen Luftsprung machen, so schön war's."
Bis zum Großkommandeur
Die Ehrenlegion gilt als der wichtigste französische Orden. Er wurde 1802 vom Ersten Konsul Napoleon Bonaparte, dem späteren Kaiser, gestiftet. Die Ordensgrade sind: Ritter, Offizier, Großoffizier, Kommandeur und Großkommandeur.

Rund 100 Österreichern wurde dieser Orden seit 1955 verliehen. Zu den Trägern gehören neben dem verstorbenen ehemaligen Bundespräsidenten Thomas Klestil und den Ex-Außenministern Alois Mock und Peter Jankowitsch der verstorbene Maler Lucas Suppin sowie der Pianist Paul Badura-Skoda.
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