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MI | 21.03 | 17:06
Freeriderin (Bild: ORF)
Eva Walkner: Freeride statt Leistungskader
Die Gollingerin Eva Walkner galt jahrelang als Talent im Skirennsport, schaffte aber nie den Durchbruch in den Weltcup. Ihre Leidenschaft für das Skifahren lebt sie trotzdem weiter: Sie gilt als einer der besten Freeriderinnen.
Sprung im Wald (Bild: ORF)
Natur-Herausforderung statt Hundertstel-Jagd
Jahrelang war die 29-jährige Eva Walkner im alpinen Ski-Europacup eine der Besten, der Durchbruch im Weltcup gelang ihr allerdings nie. Denn sie hatte lange schon genug vom Rennen um Sekunden und Hundertstel.

Jetzt sucht sie die Herausforderungen in der Natur und findet dort mehr als genug davon. Freeriden - Extremskifahren abseits der Piste - ist für Eva Walkner ihr Leben.
Fahrt im Pulverschnee (Bild: ORF)
Sprung über Felsen (Bild: ORF)
"Wenn wir nicht nachdenken, sind wir tot"
"Ich glaube, dass wir viel weniger wahnsinnig sind als viele andere Sportler", sagt die 19-Jährige, "Wenn wir hinausgehen und wahnsinnig sind und nicht drüber nachdenken, dann sind wir sofort tot."

Deshalb müsse sie sich die Strecke, die sie fährt, genau anschauen: "Wir studieren oft zwei, drei Stunden unsere Linie. Wir wissen, was wir machen. Und wenn ich glaube, etwas geht nicht, weil ich glaube, dass es zu gefährlich ist, dann fahre ich den Hang auch nicht."
Abfahrt (Bild: ORF)
Skifahrerinnen im Iran (Bild: ORF)
Skireise in den Iran "große Erfahrung"
2008 hat sich Eva Walkner einen Traum erfüllt und ist zusammen mit zwei Freundinnen in den Iran gereist - Zum Skifahren und zum Filmen.

Die 29-Jährige hält ihre Erlebnisse nämlich auch mit der Kamera fest. Dabei ist ein Film entstanden, den Eva Walkner auch bei Festivals präsentiert.

"Es war für mich eine riesengroße Erfahrung - nicht nur skifahrtechnisch, denn es ist ziemlich war gewesen und wir haben nicht so gute Skiszenen gehabt. Aber das ganze Land, die Menschen - das ist das Gute am Freeriden: Man kommt so viel herum, man sieht soviel neue Leute, Kulturen, Länder. Das war schon sehr faszinierend."
Picknick im Iran (Bild: ORF)
Eva Walkner (Bild: ORF)
Nächste Abenteuer schon geplant
Skifahren im Iran war nicht das letzte Abenteuer von Eva Walkner: Im nächsten Winter ist ein Projekt in Kanada oder Alaska geplant.

Auch da will die ehemalige Rennläuferin ihr neues Lebensmotto einbringen: "Es ist nicht wichtig für mich, dass ich die Beste auf der Welt bin. Es ist wichtig, dass ich Spaß habe."