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MI | 21.03 | 17:07
Helga Rabl-Stadler und Wolfgang Schüssel (Bild: neumayr.cc)
Kultur
Helga Rabl-Stadler feierte 60. Geburtstag
Im Salzburger Haus für Mozart hat Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler Montagabend ihren 60. Geburtstag begangen. Mit ihr feierten die Familie, Freunde und das offizielle Österreich.
Ferrero-Waldner: "Eine tolle Rhetorikerin"
Die besten Wünsche haben meist die engsten Freundinnen. Bei Helga Rabl-Stadler ist eine dieser Freundinnen EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner. Sie hat mit Rabl-Stadler 1970 an der Universität Salzburg zur Doktorin der Rechtswissenschaften promoviert.

"Sie war immer eine tolle, brilliante Studentin, aber auch eine tolle Rhetorikerin", erinnert sich Ferrero-Waldner, "Wir waren damals 100 junge Männer und zehn junge Mädchen. Und wir waren so eine Gruppe von energischen jungen Damen und sie hat da immer flammende Reden gehalten, wenn's darum ging, einmal irgendwas zu sagen. Ich war immer ganz angetan und begeistert. Ich habe mir immer gedacht, das ist doch die Tochter vom Bacher - und das merkt man."
Helga Rabl-Stadler (Bild: neumayr.cc)
"Es geht einem sehr viel durch den Kopf". Vater Gerd Bacher ist "stolz und glücklich"
Beim Fest für Helga war der Vater natürlich auch dabei: Ex-ORF-Generalintendant Gerd Bacher. Was geht ihm durch den Kopf, wenn die Tochter den Sechziger feiert?

"Bei der Helga geht einem natürlich sehr viel durch den Kopf. Sie hat ja schon so viele großartige Sachen gemacht - und die hat sie alle gemeistert. Und da ich ein gnadenloser Anhänger des Erfolgs bin, begeistert mich das ganz besonders und - ja, man ist stolz, sehr stolz und glücklich und freut sich mit ihr."
Gerd Bacher und Helga Rabl-Stadler (Bild: neumayr.cc)
Persönliches Geschenk von Louise Martini
Über ihren Vater hat Helga Rabl-Stadler eine berühmte österreichische Schauspielerin kennengelernt, die damals auch für den ORF viele Sendungen moderiert hat - Louise Martini.

Und beide sind Freundinnen, erzählt Martini: "Wir waren in London zusammen, wir waren in Glyneborne zusammen. Sie war - und das war besonders schön - meine Laudatorin, als ich das goldene Ehrenzeichen im Wiener Rathaus bekommen habe. Und sie war wundervoll. Als mein Mann gestorben ist, hat sie sich sofort als Freundin gezeigt, war sofort bei mir, hat mir ein warmes Tuch mitgebracht, hat gesagt: 'Du wirst frieren' und hat mir ihre Sekretärin mitgebracht. Wer denkt denn an sowas, dass ich jemanden zum Schreiben brauche? Ich bringe ihr auch etwas aus seiner Bibliothek mit - was, sage ich nicht."
Helga Rabl-Stadler mit ihren Söhnen Sebastian (links) und Max (Bild: neumayr.cc)
Helga Rabl-Stadler mit ihren Söhnen Sebastian (links) und Max.
Helga Rabl-Stadler und ihre Mutter Rosa (Bild: neumayr.cc)
Viele persönliche Geschenke.
Über Brosche der Mutter "zu Tränen gerührt"
Helga Rabl-Stadler selbst freute sich über das persönliche Mitbringsel - wie auch über ihre anderen sehr persönlichen Geschenke: "Mein Vater wird mir eine Uhr schenken, worüber ich mich wahnsinnig freuen, weil ich keine gescheite mehr habe. Und meine Mutter hat sich von der schönsten Brosche ihres Lebens getrennt, was mich zu Tränen gerührt hat."