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TIERÄRZTIN GEKÜNDIGT |
04.03.2006 |
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Streit über Vogelgrippe-Schutz im Zoo
In Salzburg ist noch kein Fall von Vogelgrippe bekannt. Alle elf im Labor untersuchten Wildvögel waren H5N1-negativ. Der Zoo Hellbrunn ist gegen die Tierseuche gerüstet. Nicht so glatt läuft es dort aber bei Personalfragen.
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Grebner: "Unterschiedliche Ansichten"
Während in Salzburg die meisten Tierärzte durch das Thema Vogelgrippe mehr als beschäftigt sind, hat eine Veterinärin gerade deshalb weniger zu tun.
Anne Roth war ein knappes Jahr lang Tierärztin im Zoo Hellbrunn. Nun wurde sie gekündigt. Als Grund nennt Tiergarten-Chefin Sabine Grebner unterschiedliche Ansichten über Vorkehrungen gegen Vogelgrippe.
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"Trotz Anweisung nichts geschehen"
"Wir haben nun blitzartig alle Vorkehrungen getroffen. Zuvor habe ich schriftlich darauf hingewiesen, und es ist nichts passiert.
Wir haben mittlerweile Seuchenteppiche innerhalb der Gehege und Notfallpakete.
Und wir haben Ausnahmebewilligungen für einzelne Tiere gestellt. Aber das wurde alles erst in letzter Zeit erreicht", so Grebner.
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Veterinärin weist Vorwürfe zurück
Tierärztin Roth weist die Vorwürfe heftig zurück. Alle erforderlichen Vorkehrungen seien getroffen worden, sagt sie.
Unter anderem habe sie nach dem Vogelgrippe-Fall in der Steiermark veranlasst, alle Vögel im Salzburger Vogelpark einzusperren. Das sei nachweisbar, so Roth.
Ausständig ist übrigens noch immer eine Entscheidung der Bundesregierung - ob Wildvögel in Österreichs Tiergärten vorbeugend geimpft werden sollen.
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