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DI | 14.02.2012
Foto: Austria Presse Agentur
TÖDLICHER UNFALL
Prozess gegen Merkatz beginnt
Karl Merkatz muss sich heute nach dem tödlichen Verkehrsunfall bei Henndorf letzten September vor dem Landesgericht verantworten. Bei dem Zusammenstoß wurde ein Motorradfahrer getötet.
Staatsanwaltschaft: Fahrfehler
Ein Fahrfehler des in Irrsdorf lebenden Schauspielers kostete laut Polizei und Staatsanwaltschaft einem Motorradfahrer aus Thalgau am 19. September letzten Jahres auf dem Hankhamer Berg das Leben.
Bei Überholmanöver
Merkatz überholte in den Nachtstunden bei Henndorf am Wallersee auf der Wiener Bundesstraße. Dann kam es zum Frontalzusammenstoß, so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Salzburg - Barbara Feichtinger:
"Volle Breite im Gegenverkehr"
"Er ist dabei über die Sperrlinie gefahren und hat dann sein Fahrzeug in seiner gesamten Breite auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs gelenkt."
50 Meter weit geschleudert
Beim Zusammenstoß wird das Motorrad fast 50 Meter auf eine Böschung zurückgeschleudert, danach landet es wieder auf der Straße.
33-jähriger Kroate getötet
Karl Merkatz zog die Maschine und den Lenker von der Fahrbahn. Für den 33-jährigen in Thalgau lebenden Kroaten kam jede Hilfe zu spät.

Staatsanwältin Barbara Feichtinger:
"Fahrfehler - ohne Alkoholisierung"
"Herr Merkatz war weder übermüdet noch alkoholisiert. Es war ein sehr grober Fahrfehler, der ihm zur Last gelegt wird."
Fehlverhalten von Anfang an zugegeben
Der 75-Jährige räumte bereits bei der Unfall-Aufnahme der Polizei seine Verantwortung ein, so die Staatsanwältin:
"Vollinhaltlich geständig"
"Bisher ist er vollinhaltlich geständig. Von den Erstvernehmungen ist bekannt, dass er unter schwerem Schock stand und von Anfang an sein Fehlverhalten zugegeben hat."
Experten rechnen mit hoher Geldstrafe
Nun drohen dem Schauspieler bis zu drei Jahre Haft. Prozessbeobachter erwarten eine hohe Geldstrafe für den Beschuldigten.
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