|
|
 |
 |
STADT SALZBURG |
31.08.2005 |
|
|
|
|
"Pornojäger" teert und federt Lüpertz-Statue
"Pornojäger" Martin Humer hat Mittwochnachmittag auf dem Ursulinenplatz in der Stadt Salzburg die umstrittene Mozart-Statue des deutschen Künstlers Markus Lüpertz quasi "geteert und gefedert". Die Polizei musste einschreiten.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Weiße Federn angebracht
Die Aufregung war groß: Der "Pornojäger" beschmierte die Statue mit rotem Lack und brachte weiße Daunenfedern an der Skulptur an. Zahlreiche Passanten beobachteten das Schauspiel - manche schüttelten die Köpfe, andere lachten.
Die Statue sei "auch eine Art der Pornografie", begründete Humer seine Aktion. "Denn am Ende Mozart so darzustellen ist eine Abscheulichkeit. Das kann nur ein Psychopath machen. Solche Psychopathen sind auch in anderen Bereichen zu finden."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Hat ja keinen Wert"
Mit der "Freiheit der Kunst, Menschen herabzusetzen", könne er "überhaupt nichts anfangen", ergänzte Humer, "Was Mozart herabwürdigt, hat nichts mit Kunst zu tun."
Dass er mit der Aktion fremdes Eigentum beschädigt, stört den Pornojäger nicht: "Das hat ja keinen Wert."
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Humer muss mit Anzeige rechnen
Die Polizei sieht das anders: Humer muss zumindest mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechnen. Die Statue mit dem Namen "Mozart - eine Hommage" wurde von der Salzburg Foundation finanziert. Die Aufstellung soll insgesamt 500.000 Euro gekostet haben.
Der Reinigungsdienst der Stadt ist ausgerückt, um die umstrittene Skulptur zu reinigen und die Federn wegzukehren.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
salzburg.ORF.at; 14.8.05
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|