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CHRONIK |
05.09.2011 |
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Mehr Stalking nach Urlaubsflirts und Affären
Immer mehr Leute haben mit unerwünschten Verfolgern zu kämpfen - mit "Stalking". Besonders gegen Ende des Sommers registriert die Polizei noch mehr Fälle - zum Beispiel nach Urlaubsflirts und Affären.
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"Immer mehr weibliche Täter"
Die Zahl der Anzeigen ist bundesweit gestiegen. Auch in Salzburg fühlen sich immer mehr Frauen bedroht, aber auch Männer.
Der Begriff Stalking stammt aus der englischen Jägersprache und bedeutet "beharrliches Verfolgen, Nachtstellen, Nachschleichen". Helmut Greiner vom Bundeskiminalamt betont, die Opfer seien zu 70 bis 80 Prozent weiblich: "Es gibt aber auch immer mehr weibliche Täter."
Mit Schulbeginn und Urlaubsende treten immer häufiger Probleme nach Urlaubsflirts, Affären und "Bekanntschaften" auf, so der Polizist: "Jetzt geht es los. Den Menschen wird zu Hause aufgelauert, per SMS und Telefon wird die Privatsphäre gestört."
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Seit 2006 gerichtliche Verfolgung
Stalking sei in allen Berufsgruppen, Altersklassen und Gesellschaftschichten zu beobachten, sagt Greiner.
In Salzburg sind die Anzeigen wegen unerwünschter Kontaktaufnahmen um mehr als 22 Prozent angestiegen, österreichweit um 8,6 Prozent.
Die Polizei rät in jedem Fall zur Anzeige. Stalking wird in Österreich seit 2006 gerichtlich verfolgt. Die Strafdrohung liegt maximal bei einem Jahr Haft.
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salzburg.ORF.at; 23.04.10
400 obszöne Postkarten bekam ein Salzburger Ehepaar. Doch die angeblichen Verfasser kamen vor Gericht ungeschoren davon. Die Eheleute sehen sich jetzt nicht nur als Stalking-, sondern auch als Justizopfer und erstatteten Anzeige.
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20.03.11
Opfer von Cybermobbing brauchen gesetzlich mehr Unterstützung bei der Ausforschung der meist anonymen Täter. Das forderte der Grazer Rechtsinformatikexperte Christian Bergauer bei einer internationalen Tagung an der Universität Salzburg.
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