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GOLDEGGER DIALOGE |
23.06.2011 |
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Ausgrenzung und Aggression Thema in Goldegg
Seit Mittwoch lädt Goldegg (Pongau) wieder zu den jährlichen Goldegger Dialogen - heuer zum 30. Mal. Einer der Referenten dieses Jahr ist der deutsche Gehirnforscher Joachim Bauer. Er spricht unter anderem über Provokation und Aggression.
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"Mensch will gute Beziehungen"
Es gebe keinen Aggressionstrieb, der Menschen ohne Provokation zu Gewaltausbrüchen bringe. Das sagt der deutsche Gehirnforscher Joachim Bauer, der ab Donnerstag bei den Goldegger Dialogen referiert.
"Die Haupttriebrichtung des Menschen ist darauf gerichtet gute zwischenmenschliche Beziehungen zu bekommen. Es ist allerdings so, wenn uns Schmerzen zugefügt werden, wird der Aggressionsapparat des Gehirns eingeschalten", erklärt Bauer.
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Soziale Ausgrenzung ist körperlicher Schmerz
Und der Gehirnforscher ergänzt: "Wir wissen jetzt aus der modernen Hirnforschung, dass aus der Sicht des Gehirn die soziale Ausgrenzung ganz ähnlich empfunden wird wie körperlicher Schmerz. Und deshalb führt auch beides zu Gewalt."
Ausgrenzung und Demütigung als Ursachen für Gewalt sollten auch bei der Konfliktlösung am Arbeitsplatz oder in der Gesellschaft stärker berücksichtigt werden, hofft Hirnforscher Bauer. Die Goldegger Dialoge stehen heuer unter dem Motto "Wofür und wovon wir leben " und werden heute vormittag offiziell eröffnet.
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