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MI | 11.04.2012
Mondfinsternis, 16. Juni 2011. Bild: Gerald Lehner
WISSENSCHAFT
Prachtvolle Mondfinsternis über Salzburg
Groß wurde sie in Europa angekündigt. In nicht ganz so vielen Regionen war sie wegen der Wolken gut zu sehen. Im Salzburger Zentralraum ging es mit der Mondfinsternis gegen 22.45 Uhr los im südöstlichen Nachthimmel.
Mondfinsternis über der Stadt Salzburg, 16. Juni 2011. Bild: Gerald Lehner
Unser Mond mit Rotstich durch den Erdschatten (links oben), Festung Hohensalzburg (rechts unten).
Mondfinsternis, 16. Juni 2011. Bild: Gerald Lehner
Alle Bilder: Gerald Lehner, salzburg.ORF.at
Gute Sicht von Maria Plain
Der Hügel bei der Wallfahrtskirche Maria Plain im Norden der Stadt Salzburg waren bei dieser Mondfinsternis ein idealer Standort für Fotos. Das Wetter spielte mit.
Altstadt Salzburg bei Mondfinsternis, 16. Juni 2011. Bild: Gerald Lehner
Zu Beginn gab es noch einen dichteren Wolkenschleier über dem Tennengebirge und den Osterhornbergen, der den Blick nicht freigab. Dann war Luna rasch schön zu sehen.
Mondfinsternis, 16. Juni 2011. Bild: Gerald Lehner
Als es gegen 23.30 Uhr zuging, verschwand der Erdschatten langsam wieder aus dem Vollmond, das von der Mondoberfläche reflektierte Sonnenlicht wurde wieder zunehmend weißer.
Mondfinsternis, 16. Juni 2011. Bild: Gerald Lehner
Kosmische Geschwindigkeiten und Lichtschleier (links an der Kugel): Während der manuellen Langzeitbelichtung mit der Kamera "wandert" der verdunkelte Rot-Mond wieder ein Stück weiter ... der Mond legt auf seiner Bahn um die Erde pro Sekunde ca. einen Kilometer zurück = 3.600 km/h = mehr als dreifache Schallgeschwindigkeit (Mach 3, bezogen auf Erd-Luftdruck in Meeresniveau).
Mondfinsternis, 16. Juni 2011. Bild: Gerald Lehner
Um Mitternacht war der Vollmond fast wieder "normal" zu sehen (links oben). Wenig später schoben sich wieder leichte Wolken vor das Geschehen.
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