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UMWELT |
03.06.2011 |
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Erhebung: Wo lohnt sich Solaranlage?
Besitzer von Firmengebäuden, aber auch Privathäusern in Salzburg sollen künftig möglichst leicht eruieren können, ob sich eine Solaranlage auf ihrem Grundstück tatsächlich rechnet.
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Finanzieller Zuschuss für Luftbildanalyse
Das ist Ziel einer Aktion von Energie-Landesrat Sepp Eisl (ÖVP). Er bietet jetzt den Gemeinden finanzielle Unterstützung für eine Luftbildanalyse - nach dem Motto: Auf welches Dach scheint die Sonne besonders intensiv?
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Sonnenstunden und Dachneigung entscheidend
Wieviel Heizenergie oder Strom eine Solaranlage auf dem Dach bringt, hängt ganz wesentlich von der Lage ab: Möglichst viele Sonnenstunden, aber auch eine richtige Dachneigung sind für eine bestmögliche Ausbeute wichtig.
Um herauszufinden, auf welchem Grundstück und welchem Hausdach wieviel Sonne scheint, ist eine Spezialuntersuchung mit Luftbildern notwendig.
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Auswertung auf Basis von Luftbild-Daten. |
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"Land zahlt die Hälfte der Kosten"
Und genau für diese Untersuchungen hat Landes-Energiereferent Sepp Eisl jetzt ein Angebot an die Gemeinden.
"Das Land Salzburg untertützt eine derartige Potenzialerhebung für eine Gemeinde oder auch für einen Regionalverband mit 50 Prozent der Kosten.
Dabei wird auf Grund von Luftbild-Daten ausgewertet, wie die Dächer und Häuser ausgerichtet sind und wieviel Schatten und Nebel usw. wo ist. All diese Daten fließen ein und führen dazu, dass man sehr genau weiß, wieviel Wärme bzw. Stromertrag man auf einer bestimmten Fläche erzielen kann", erklärt Eisl.
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Kosten zwischen 2.400 und 18.000 Euro
Die Kosten für die Luftbilduntersuchung sind nach Einwohnerzahl der Gemeinde gestaffelt - für einen kleinen Ort unter 2.000 Einwohnern sind es 2.400 Euro, für die Stadt Salzburg 18.000 Euro.
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"Hoffe, dass möglichst viele Gemeinden mitmachen". |
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"Erhebung für den Flachgau um 27.000 Euro"
Dabei können sich aber auch ganze Regionen zusammentun, betont Energiereferent Eisl.
"So würde zum Beispiel der gesamte Flachgau 27.000 Euro ausmachen. Das sind durchaus bewältigbare Kosten, die zu einem enormen Vorteil für die Bürger führen, weil sie ein klares Wissen darüber erhalten, wieviel Solarertrag ihre Liegenschaft bringen kann."
Ich hoffe jedenfalls, dass viele Gemeinden mitmachen, damit so viele Dachflächen wie möglich auf ihre Solartauglichkeit untersucht werden."
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salzburg.ORF.at; 26.4.11
Zu teuer - hieß es noch vor kurzem, als es um eine neue Photovoltaik-Anlage auf den neuen Messehallen in Salzburg ging. Nun scheint es plötzlich doch zu gehen - mit einem privaten Betreiber aus dem benachbarten Bayern.
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