Salzburg ORF.at
MI | 11.04.2012
Symbolfoto Geburt (Bild: ORF/rubra)
GESUNDHEIT
Immer mehr Pinzgauerinnen entbinden in Tirol
Immer mehr werdende Mütter aus dem Oberpinzgau weichen seit dem Ende der Geburtenstation in Mittersill zum Entbinden nach St. Johann in Tirol (Bezirks Kitzbühel) aus.
Geburten im Tiroler Unterland immer beliebter
Rund 170 Geburten zählte man früher in Mittersill jedes Jahr, davon entfallen mittlerweile rund 100 auf das Krankenhaus St. Johann in Tirol - obwohl dieses Spital etwas weiter entfernt liegt als Zell am See (Pinzgau).

Christian Deetjeen, Primar und Leiter der Gynäkologie in St. Johann in Tirol, sagt, man sehe mehr und mehr, dass sich Schwangere nicht mehr an Bezirksgrenzen halten:

"Wir haben auch mehr Frauen aus dem Bezirk Kufstein, die bei uns entbinden. Wahrscheinlich wird es auch in die andere Richtung so sein. Es gibt Informationsabende zur Geburt, die Schwangere auf sich wirken lassen und letztlich danach entscheiden, in welches Krankenhaus sie gehen."
Zell hätte Kapazitäten für weit mehr Frauen
Alle anderen schwangeren Frauen aus dem Oberpinzgau tendieren in Richtung Zell am See - wie von der Salzburger Landesregierung geplant.

In Zell sind die Geburtenzahlen um etwa 30 Prozent angestiegen - auf zuletzt 376 im Jahr 2010. Personal und Platz für weit mehr seien vorhanden, heißt es dazu aus dem Spital Zell am See.
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