Salzburg ORF.at
MI | 11.04.2012
Foto: redbullsalzburg.at
KONFLIKT UM VEREINSFARBEN
Red-Bull-Kicker: Kompromiss in Sicht
Im Konflikt um die Trikotfarben des Fußballklubs Red Bull Salzburg zeichnet sich ein Kompromiss ab. Geschäftsführer Kurt Wiebach kann sich jetzt violette Elemente in den Dressen vorstellen.
Langes Gespräch weicht Fronten auf
Ein knapp dreistündiges Gespräch von Wiebach und Dany Bahar, dem Assistenten von Konzernchef Dietrich Mateschitz, mit dem Obmann der Initiative "Violett-Weiß", Stephan Huber, brachte am Mittwoch Bewegung in die verhärteten Fronten.
Wiebach: "Sache nicht eskalieren lassen"
"Es besteht von unserer Seite die Bereitschaft, die Sache nicht weiter eskalieren zu lassen. Wir können uns vorstellen, violette Elemente in die Dressen einzubauen", sagte Wiebach, für den etwa violette Streifen oder Rückennummern denkbar wären.

Auf Grund der langen Lieferfristen des Ausstatters (adidas) sei aber eine Rückkehr der angestammten Klubfarbe auf das Trikot wohl erst in der kommenden Saison möglich, "nur wenn es ganz schnell geht, vielleicht schon im Frühjahr".
Hoffen auf Obmann der Fan-Initiative
Der Deutsche zeigte sich vom Treffen mit Huber sehr angetan und plant für den 9. August eine neuerliche Gesprächsrunde: "Offenbar habe ich in den vergangenen Wochen immer mit den falschen Leuten geredet."

In den Obmann der Fan-Initiative setzt Wiebach große Hoffnungen, was die künftige Zusammenarbeit mit den unzufriedenen Anhängern betrifft.
Obmann kündigt "Überraschung" an
"Wir haben ihn gebeten, mit dem Fanklub zu reden, damit die Situation nicht weiter eskaliert", sagte Wiebach und hat diesbezüglich vom Fanvertreter positive Signale bekommen.

"Er hat im Hinblick auf das Auswärtsmatch am Sonntag gegen Sturm gesagt, wir sollen uns überraschen lassen. Ich werte das als gutes Vorzeichen", ergänzte Wiebach.
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