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WIRTSCHAFT |
14.02.2011 |
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Immer mehr "billige" Leiharbeiter
In Salzburg sind so viele Leiharbeiter beschäftigt wie noch nie. Fast 5.000 arbeiten als Leasingkräfte und werden in ihren Firmen als Sachaufwand verbucht. Arbeiterkammer und Gewerkschaft sehen das mit Sorge.
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Krisenbewältigung oft mit Leasingkräften
Gegen Ende der Berufslaufbahn droht Leiharbeitern nämlich ein böses Erwachen.
Sony beschäftigt in Salzburg bis zu 600 Leiharbeiter, das sind mehr als ein Drittel der Belegschaft. Die Elektronikfirma ist kein Einzelfall, denn in Salzburger Produktionsbetrieben arbeiten soviele Leiharbeiter wie noch nie.
Arbeitsplätze, die während der Krise verloren gingen, wurden vielfach mit Leiharbeitern wieder aufgefüllt, sagt Metallgewerkschafter Siegfried Schluckner.
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"Nicht nach Bedarf hin und her schieben"
Mehr als 4.600 Leiharbeiter weist die Statistik landesweit für das vergangene Jahr aus, betont Arbeiterkammer-Präsident Siegfried Pichler:
"Hier ist die Zahl gegenüber 2007 fast um 40 Prozent gewachsen, mit 1.000 Personen mehr als vor der Krise. Wir wissen, wie sich die Menschen bei den Bedingungen der Leiharbeit fühlen - als Jolly Joker. Sie kommen als letzte und gehen als erste. Wir wünschen uns, dass sich die Menschen auf Dauerarbeitsplätze und Fixanstellungen verlassen können und nicht nach Bedarf hin und her geschoben werden."
Für Leiharbeiter gelten eigene Kollektivverträge, die Bezahlung sei meistens auch nicht das Problem, so Gewerkschafter Schluckner.
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Bilanzen: Menschen als "Sachaufwand"
Das böse Erwachen komme dann, wenn zum Beispiel wegen Arbeitsunterbrechungen für die Pension die Beitragsmonate fehlen. Salzburger Betriebsräte werden in nächster Zeit verstärkt auf die Bedingungen von Leiharbeit schauen.
Die dauernde Zunahme der Leiharbeit lassse sich nur dann bremsen, wenn die so Beschäftigten in Bilanzen nicht mehr als Sachaufwand auftauchen sondern unter Personalaufwand fallen, sind sich Arbeiterkammer und Gewerkschaft einig.
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salzburg.ORF.at; 01.02.11
Die Zahl der Arbeitslosen in Salzburg ist heuer im Jänner gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Arbeitslosenrate in Salzburg beträgt 5,3 Prozent - das ist die niedrigste im Bundesländer-Vergleich.
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16.11.10
Sie haben die Wirtschaftskrise als erste zu spüren bekommen und gehören jetzt zu jenen, die beim Aufschwung als erste gebraucht werden, die Leiharbeiter. Diesen Sommer wurden wieder 300 mehr als im letzten Jahr beschäftigt.
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tirol.ORF.at; 03.11.10
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salzburg.ORF.at; 26.10.10
Ein vor kurzem erschienener Artikel in den SN sorgt für Aufregung. Es gebe fast 1.900 Fälle, bei denen Leiharbeiterfirmen das AMS für die Stehzeiten ihrer Angestellten zahlen ließen, heißt es. Die ARGE Handwerk will nun dagegen ankämpfen.
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