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MI | 11.04.2012
Pinzgauer Lokalbahn (Bild: ORF)
VERKEHR
Pinzgaubahn ab sofort in voller Länge
Die Pinzgaubahn fährt ab sofort wieder bis nach Krimml. Samstag gaben Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) und ihr Stellvertreter Wilfried Haslauer (ÖVP) die Strecke bei einem Festakt offiziell frei.
Die unterspülten Gleise der Pinzgaubahn (Bild: ORF) Westlich von Mittersill war tote Hose
32 Millionen Euro waren notwendig, um nach dem verheerenden Hochwasser vor fünf Jahren die westlich von Mittersill zerstörte Strecke der Schmalspurbahn wieder aufzubauen. 13 Millionen brachten die ÖBB auf, zehn kamen vom Bund und neun vom Land.

Seit 2008 betreibt die Salzburg AG die Pinzgaubahn mit Erfolg. Ein Schlüssel dafür sei der Taktfahrplan, sagt Verkehrschef Gunter Mackinger. Damit wurde die Pinzgaubahn im Nahverkehr der Einheimischen UND für Touristen sehr attraktiv. Damit gelang der Salzburg AG, was den ÖBB nie gelang.
Pinzgauer Lokalbahn - eine Erfolgsgeschichte. Bild: ORF
Langer Weg zum Erfolg
Nach dem Hochwasser im Sommer ging es zügig voran, sowohl was die Sanierung der betroffenen Gebäude betraf als auch den aufwändigen Hochwasserschutz zum Beispiel für Mittersill. Nur der Wiederaufbau der Pinzgaubahn stand lang in Frage. Selbst in der Region gab es viele Stimmen, die für die Einstellung plädierten.

Nach langen zähen Verhandlungen zwischen Bundesbahnen und der Landesregierung war im Juni 2008 fix: Das Land Salzburg übernahm die Pinzgaubahn, und in seinem Auftrag betreiben seither die Salzburg AG bzw. deren Lokalbahnen die Strecke.
Pinzgauer Lokalbahn - eine Erfolgsgeschichte. Bild: ORF
Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen in die Pinzgauer Lokalbahn (Bild: ORF) salzburg.ORF.at; 07.08.10
Engagement, Ideen und Kundennähe zahlen sich aus: Das beweist die Pinzgauer Lokalbahn. Als Teil der ÖBB bis 2008 chronisch vom Zusperren bedroht, blüht die Linie auf, seit die Salzburger Lokalbahn den Führerstand übernommen hat.
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