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NATUR |
06.09.2010 |
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Firma stellt Alpenverein gratis Helfer bereit
Gratis Helfer stellt ein Unternehmen aus Grödig (Flachgau) nun dem Alpenverein zur Sanierung des Reitsteigs am Untersberg zur Verfügung. Die freiwilligen Helfer tauschen dabei einen Tag lang ihr Büro gegen den steilen Wandersteig.
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Dringend notwendige Sanierung des Reitsteigs
Zum 30. Firmen-Jubiläum stellt die Medizinfirma Tecan dem Alpenverein freiwillige Arbeitskräfte zur Verfügung. Für die Mitarbeiter des Technologieunternehmens ist das eine neue Erfahrung, sagt der freiwillige Helfer Manfred Lansing. "Wir haben gleich gesagt, wir machen mit. Eine super Geschichte", sagt sein Kollege Markus Pavić.
Gemeinsam mit Mitgliedern des Alpenvereins sichern die Helfer den beliebten, sehr steilen Wandersteig.
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"Arbeitszeit für karitative Zwecke spenden"
Die Zusammenarbeit zwischen dem Alpenverein und Tecan entstand heuer im Frühjahr.
"Wir haben in den vergangenen Jahren Jubiläen sehr groß gefeiert. Aber angesichts der Wirtschaftskrise haben wir uns gedacht, dass es jetzt nicht so passt, wenn man pompöse Feste feiert. Es ist auch angebracht, dass wir unsere Kraft und Arbeitszeit für karitative Zwecke sinnvoll verwenden", sagt Personalchef Thomas Olesch.
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Unbezahlbare Arbeitsstunden für Alpenverein
35 Arbeitstage erhielt der Alpenverein so bereits spendiert. Unbezahlbare Arbeitsstunden, sagt Wegewart Hermann Karigl. "Eine Firma könnten wir uns mit den Mitgliedsbeiträgen nicht leisten."
Bis zum jetzt haben die freiwilligen Helfer 980 Stufen auf 410 Laufmetern Holzleitern durch den steilen Wald gebaut.
Im kommenden Jahr soll die Sanierung des Reitsteigs abgeschlossen sein. Bis dahin sind noch weitere 500 Stufen und viele Arbeitstage notwendig.
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Karitatives Engagement zum Jubiläum
Nicht nur der Alpenverein kommt in Genuss von Gratis-Arbeitsleistung. In einem zweiten Projekt unterstützt Tecan mit seinen Mitarbeitern die Armen- und Obdachlosenausspeidung Vinzibus.
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salzburg.ORF.at; 30.08.2010
Kaprun (Pinzgau) ist bundesweit eine der wenigen Gemeinden, die sich mit viel Geld selbst um die Erhaltung hochalpiner Wege kümmert. Der Alpenverein fordert eine solche Beteiligung ja immer wieder ein.
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salzburg.ORF.at; 16.10.2009
Dem Österreichischen Alpenverein (ÖAV) geht das Geld zur Erhaltung der heimischen Wanderwege langsam aus. Viele Wege seien durch Muren, Stein- und Eisschlag sowie Wetterkapriolen schwer beschädigt. Die Politik sei gefordert.
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salzburg.ORF.at; 15.08.2009
Es sind insgesamt etwa 130 ehrenamtliche Helfer, die nicht weniger als 3.449 Kilometer alpine Wege pflegen und für Wanderer markieren. Trotzdem verschlingt die Wegeerhaltung heuer 156.000 Euro, heißt es vom Alpenverein.
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