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WIRTSCHAFT |
05.09.2010 |
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ÖBB-Gehaltsverhandlungen spitzen sich zu
Die Gehaltsverhandlungen bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) spitzen sich zu. Die Gewerkschaft verlangt mindestens den Ausgleich für die Inflation. Fünf Runden, ohne Ergebnis, klagte Vida-Vorsitzender Walter Androschin.
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Verhandlungen am Freitag abgebrochen. |
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Betriebsversammlungen geplant
Deshalb wurden die Verhandlungen am Freitag abgebrochen. Nun kündigte der Gewerkschafter Betriebsversammlungen bei den Eisenbahnern an, die laut Androschin auch den Betrieb stören können.
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"Auch Störungen des Betriebsablaufs möglich"
In den bisherigen fünf Verhandlungsrunden habe sich genau nichts bewegt, kritisierte Androschin und drohte Konsequenzen an.
"Nachdem sich eben nichts bewegt hat, müssen wir jetzt beginnen, die Belegschaft zu informieren. Das wird in den nächsten Wochen passieren in Form von Betriebsversammlungen - zunächst noch ohne Störung des Betriebs.
Sollte sich dann weiter nichts bewegen, so werden wir natürlich die Schraube anziehen und Betriebsversammlungen durchführen, wo dann auch schon Störungen des Betriebsablaufes zu erwarten sind", sagte Androschin.
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"Gespart wird bei den Kleinen." |
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"Immer mehr Häuptlinge, weniger Indianer"
Diese Betriebsversammlungen könnten ab 20. September starten. Was die Eisenbahner so aufregt, sei die Ungleichbehandlung: Die Zahl der Häuptlinge habe sich verfünffacht, hingegen würden Indianer eingespart und an ihnen werde gespart, kritisiert Androschin.
"Wie wollen Sie einem Werkstattmitarbeiter mit 1.600 Euro brutto im Monat erklären, dass er sich jetzt mit einer Nulllohnrunde abfinden soll, wo es noch dazu seit dem Jahr 1995 bei den ÖBB keinen Kündigungsschutz mehr gibt, wenn es andrerseits vier Aktiengesellschaften und etliche andere Gesellschaften bei den ÖBB gibt mit 125 Führungskräften mit Sonderverträgen.
Und eine Führungskraft der Stufe eins verdient ab 200.000 Euro brutto aufwärts im Jahr. Und das ist das Problem."
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Ab Oktober Beeinträchtigungen möglich
Sollte sich in den unterbrochenen Gehaltsverhandlungen weiter nichts bewegen, so dürfte es ab Oktober zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr kommen.
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