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CHRONIK |
02.09.2010 |
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Für Bankeinbruch Werkzeug in Bauhof 'geholt'
Am Donnerstag stand ein besonders dreister mutmaßlicher Dieb in Salzburg vor Gericht. Er soll mit Komplizen für einen Einbruch in die Raika in Wald im Pinzgau einfach Werkzeug aus dem Bauhof der Nachbargemeinde gestohlen haben.
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Bei Einbruch in Raiffeisenbank in Wald im Pinzgau. |
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Zunächst an Tresor gescheitert
Die drei Männer waren bei ihrem Einbruch in der Raika-Filiale in Wald im Pinzgau zunächst am Tresor gescheitert. Kurzerhand fuhren die drei mutmaßlichen Täter laut Anklage 15 Kilometer weiter nach Neukirchen, brachen in den Bauhof ein und stahlen einen Winkelschleifer.
Mit dem Werkzeug gelang der Coup, laut Staatsanwalt erbeuteten die Männer 2.840 Euro Bargeld, richteten aber 13.000 Euro Sachschaden an.
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Prozess vertagt
Einer der Verdächtigen, ein 35-jähriger Holländer, stand am Donnerstag vor einem Salzburger Schöffengericht. Er sei nur Schmiere gestanden und kenne von seinen Komplizen nur die Vornamen, rechtfertigte sich der Angeklagte, der in seiner Heimat und in Österreich bereits 18 Mal vor Gericht stand.
Außerdem sei die Schadenshöhe wesentlich geringer, betonte der Holländer. Die Polizei hatte DNA-Spuren des Angeklagten auf einem Plastiksack sichergestellt, in dem sich das Einbruchswerkzeug und Handschuhe befanden. Richter Manfred Seiss vertagte die Verhandlung zur Einvernahme weiterer Zeugen.
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