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LANDESKLINIK |
01.09.2010 |
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Brustzentrum: Klinik-Chef für Fortbestand
Das Brustzentrum im Landeskrankenhaus bleibt bestehen, aber die Neuregelung bei Therapien von Brustkrebs bleibe in Kraft - mit leitender Rolle der Onkologie. Das betont Heinrich Magometschnigg, Direktor der Kliniken.
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 Mammografie - zur Abklärung von Brustkrebs-Verdacht bzw. Vorsorge |
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Heftige Debatten und Streitereien
Wochen- und monatelange Verunsicherung über die Zukunft des Brustzentrums war entstanden, weil die Gynäkologen und Primare Christian Menzel und Alfons Staudach mit Jahresende in Pension gehen. Die beiden Kliniken sollen dann nur noch von einem einzigen Leiter oder einer Leiterin geführt werden.
Umstritten war zudem, wer für die Therapie von Brustkrebs künftig verantwortlich sein soll - Menzels Nachfolger bzw. Nachfolgerin oder der Krebsspezialist Richard Greil, Primar der III. Medizin? Bei einem Gipfel mit der Landesregierung war vor drei Wochen vereinbart worden, dass die Spitalsführung bis November dazu ein Konzept vorlegen soll.
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Leitung bei Krebstherapie zu Greil
Diese Sorgen, dass das bewährte Brustzentrum aufgeklöst wird, seien vollkommen unbegründet, sagt Klinik-Chef Heinrich Magometschnigg: "Ich setze mich für die Patientinnen und Patienten ein und stelle diese über alle anderen Interessen. Das bereits beschlossene Paket der Landesregierung bleibt aber so, wie es konzipiert wurde."
Die Gesamtkontrolle laufe wie bisher über Räte von Ärzten aus fünf Spezialabteilungen: "Die einzelnen Schritte werden an den einzelnen Abteilungen durchgeführt. Daran wird sich nichts ändern."
Insgesamt würden für Patientinnen keine Änderungen spürbar, so der Klinik-Direktor: "Die Abläufe bleiben wie in der Vergangenheit. Die Gynäkologie bleibt das Aufnahmezentrum. Dann kommen je nach Krankheit die Beratungen der Fachärzte und ihren Abteilungen, und dann wird für jede Patientin bestmöglich über die Therapie entschieden."
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"Keine maßgeschneiderte Ausschreibung"
Magometschnigg weist die Vorwürfe besonders der Salzburger ÖVP zurück, wonach die Ausschreibung für die künftige Leitung der Frauenklinik auf eine bestimmte Person zugeschnitten worden sei.
Er betont, die Ausschreibung sei jedocch so verfasst worden, dass auch Frauen gleiche Chancen haben.
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salzburg.ORF.at; 09.08.10
Keine endgültige Entscheidung hat Sonntag eine fünfstündige Krisensitzung der Landeskliniken gebracht, bei der sich die Politik beteiligte. Wie berichtet, gibt es seit Tagen heftigen Streit um die künftige Führung der Frauenklinik.
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