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DI | 14.02.2012
Symbolbild Missbrauch (Bild: Fotolia/Gerhard Seybert)
CHRONIK
Anklage: Vor Siebenjähriger entblößt
Die Staatsanwaltschaft klagt nun einen 22-jährigen Bürokaufmann an - wegen Verdachtes des versuchten sexuellen Missbrauchs einer Siebenjährigen. Der Mann soll sich vor dem Kind entblößt haben.
Verdächtiger rasch gefasst
Der bisher unbescholtene Mann soll das Kind vor einem Lift in einem Wohnhaus gepackt und in den Keller gezerrt haben.

Dort habe er sich vor dem Mädchen völlig entblößt und es aufgefordert, seine Genitalien zu berühren: "Die Siebenjährige lief schreiend in die Wohnung der Mutter. Der mutmaßliche Täter wurde kurze Zeit später gefasst", sagt Barbara Feichtinger, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft Salzburg.
"Mann bestreitet im Grund die Tat"
Der Vorfall hat sich laut Justiz am 8. Juli 2010 um 17.15 Uhr in der Stadt Salzburg ereignet. Wegen der guten Beschreibung des Verdächtigen sei er schnell ausgeforscht worden, sagt die Staatsanwältin. Das Opfer habe den Tathergang ruhig geschildert.

Der Beschuldigte sagte demnach bei seiner Einvernahme, er neige zu exhibitionistischen Handlungen - aber nur dann, wenn ihn niemand sehe. Er sei dem Mädchen zwar begegnet, habe ihm aber nichts getan.

"Im Grund bestreitet er die Tat", erklärt Feichtinger. Der ledige Bürokaufmann sitzt in U-Haft.
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