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MI | 11.04.2012
Langlaufrennen auf dem Salzburgring (Bild: ORF)
SPORT
Langläufer-Meisterschaft auf Salzburgring
Österreichs Langläufer feierten am Sonntag eine Premiere: Erstmals wurden die österreichischen Rollerski-Meisterschaften auf einer Motorrennstrecke, dem Salzburgring. Und das Rennen bot heiße Windschatten- und Kurvenduelle sowie Spannung.
Auf 4,2-Kilometer-Rundkrus im Nesselgraben.
Hauptrennen mit hohem Tempo
Rund 70 Langläuferinnen und Langläufer nahmen die Hauptrennen über 50 Kilometer bei den Herren und 30 Kilometer bei den Damen in Angriff. Die Teilnehmer legten auf dem 4,2-Kilometer-Rundkurs von Beginn an ein hohes Tempo vor.

Die Veranstalter machten für die Sprintwertungen nach der vierten und der achten Runde sowie die schnellste Runde jeweils 100 Euro Preisgeld locker. Das Ziel waren nicht nur ein schnelles Rennen, sondern auch neue Impulse für den österreichischen Langlaufsport.
"Super Bewerb" im Sommer
"Ich finde es enorm wichtig, dass der Langlauf wieder präsent wird und dass Leute aufmerksam gemacht werden, dass es den Langlauf gibt und dass das lange Sommerloch gefüllt wird", sagt "Skate the Ring"-Veranstalter Thomas Stöggl, "Denn sonst asoziiert niemand Langlauf mit Sommer. Und so haben wir einen super Bewerb mit über 200 Startern."

Stöggl schwebt auch eine Rennserie vor, "damit das Ganze noch breiter wird."
Langläufer auf dem Salzburgring (Bild: ORF)
Deutscher Erik Hänel gewann nach knapp eineinhalb Stunden.
Spannende Windschattenduelle
Das 50-Kilometer-Rennen der Männer entwickelte sich zu einem taktisch spannenden Kampf um die besten Positionen - nicht zu weit vorne, nicht zu weit hinten, um Kräfte zu schonen und den Windschatten der Konkurrenten zu nützen.

Am Besten gelang dies dem Deutschen Erik Hänel. Der 26-Jährige aus Oberwiesenthal holte sich alle Sprintwertungen und den Tagessieg nach nicht einmal eineinhalb Stunden.

Den österreichischen Meistertitel holte sich der Tiroler Thomas Ebner vor dem Saalfeldner Bernhard Tritscher.
Begeisterung bei Teilnehmern
"Normal fahren da immer Freunde von mir mit ihren Autos Rennen", sagte Ebner, "Heute bin ich gelaufen - vielleicht sollte man einmal die Zeiten vergleichen. Aber es war wirklich toll, eine Traumatmosphäre."

"Es war brutal, das hat mir heute voll getaugt", war auch Bernhard Tritscher begeistert, "Der Speed, das ist meins, das ist geil."

Bei den den Damen war Olympiastarterin Katherina Smutna vom HSV Saalfelden eine Klasse für sich und läuft mit den Herren zu einem lockeren Sieg über 30 Kilometer.
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