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MO | 13.02.2012
Schwammerlsucher-Kontrolle (Bild: ORF)
NATUR
Mehr Kontrollen für Schwammerlsucher
Nach dem Regen sprießen wieder die Schwammerl in Salzburgs Wäldern. Doch angesichts organisierter Sammlertrupps wird die Berg- und Naturwacht in den nächsten Wochen verstärkt kontrollieren - vor allem die Mengenbeschränkungen.
Maximal zwei Kilo pro Person und Tag
Vor allem in den Wäldern der Gebirgsgaue schwärmen in diesen Wochen wieder die Schwammerlsucher aus. Im Visier haben sie vorwiegend Steinpilze und Eierschwammerl.

Dabei gilt es jedoch die Pilzschutzverordnung zu beachten, deren Einhaltung die Berg- und Naturwacht kontrolliert, sagt Alexander Leitner: "Die konkreten Regeln besagen, dass keine giftigen oder ungenießbaren Pilze gesammelt werden dürfen. Und es gibt eine Mengenbeschränkung, dass maximal zwei Kilogramm Pilze pro Person und Tag gesammelt werden dürfen."
Beim Schwammerlsuchen (Bild: ORF)
"Raubbau an unserer Natur".
Organisierte Schwammerlsucher aus Italien
Schwammerlsucher müssen jederzeit darauf gefasst sein, dass das per Waage kontrolliert wird, ergänzt auch Heinz Hinteregger von der Berg- und Naturwacht.

"Notwendig geworden ist es eigentlich durch dieses organisierte Schwammerlsuchen, das von großteils italienischen Gästen durchgeführt wurde. Die haben eigentlich einen Raubbau an unserer Natur gemacht. Das gehört natürlich ordentlich kontrolliert und eingeschränkt."
Verständnis bei Schwammerlsuchern
Die meisten heimischen Schwammerlsucher haben übrigens durchaus Verständnis für diese Mengenbeschränkung von zwei Kilo: "Es reicht - aber Küchenwaage habe ich oft auch keine mit", sagt Resi Hochhauser, "Es ist einmal ein bisschen mehr und dann ist es ein bisschen weniger."

"Es ist auch richtig, weil sie beuten ja die Wälder aus", ergänzt Peter Gruber, "Man soll's ja eben abschneiden, damit die Wurzel drinnenbleibt, damit's wieder wachsen nächstes Jahr."
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