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POLITIK |
16.04.2010 |
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Mehr Rosenkranz-Gegner als Zuhörer
Mehr Gegner als Unterstützer hat Donnerstagabend die Wahlkundgebung der FPÖ-Bundespräsidenten-Kandidatin Barbara Rosenkranz am Salzburger Mozartplatz angezogen - rund 200 Zuhörer wurden von 500 Demonstranten übertönt.
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Lautstarker Protest
Rund 500 Teilnehmer waren zu der Protestaktion gegen Rosenkranz auf dem Residenzplatz gekommen. Mit Sprechchören, Trommeln und Transparenten demonstrierten sie gegen die Wahlkundgebung der Freiheitlichen auf dem angrenzenden Mozartplatz.
Aufgerufen zu der Protestaktion gegen Rechtsextremismus hatten Grüne Studenten, Gewerkschaftsjugend und die Aktion kritischer Schüler. Sie wurden durch Absperrgitter und mehrere Dutzend Polizisten von den etwa 200 Zuhörern der FPÖ-Wahlkundgebung abgeschirmt.
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Massive Vorwürfe gegen Demonstranten. |
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Strache sieht "linke und rote Nazis"
Neben Rosenkranz war auch der freiheitliche Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache als Einpeitscher nach Salzburg gekommen.
Nur einmal gelang es einem Demonstranten, ein Ei in Richtung Strache zu werfen - und der schoss verbal massiv zurück: "Man sieht hier wieder, wo die Demokratie zu Hause ist - bei diesen Linken und roten Nazis mit Sicherheit nicht. Bei jeder freiheitlichen Veranstaltung müssen wir erleben, wie der undemokratische, linksfaschistische Geist offenbar in diesem Land wieder Unterstützung findet."
Strache attackierte Bundespräsident Heinz Fischer, warf ihm Feigheit und Bürgerferne vor und lobte Rosenkranz als mutige Vorzeigefrau und Mutter.
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Schnell gegen Anti-Rosenkranz-Plattform
Salzburgs FPÖ-Parteiobmann Karl Schnell wetterte gegen die Anti-Rosenkranz-Plattform ehemaliger Salzburger Spitzenpolitiker.
"Es ist schon sehr verwunderlich, dass Politiker, die eine hohe Pension bezahlt bekommen, sich zusammentun und dass sie andere Leute diffamieren, beleidigen und beschimpfen."
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Freute sich über schönes Salzburg. |
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Rosenkranz brachte Zuhörer nicht in Stimmung
Kandidatin Barbara Rosenkranz im schwarzen Mantel gelang es kaum die überraschend spärlich erschienene eigene Zuhörerschaft in Stimmung zu bringen.
"Ich freue mich ganz besonders, dass ich heute in Salzburg hier auf diesem Platz stehen kann", sagte Rosenkranz, "Da sind mir so die Erinnerungen gekommen der Kindheit und der Jugend - und ich sage euch, liebe Salzburgerinnen und Salzburger, die ich eine von euch bin: Es kann eine Stadt nur gleich schön sein - schöner kann sie nicht sein als dieses Salzburg."
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Wahlbeobachter der OSZE dabei
Mit großem Interesse mitverfolgt wurde das Geschehen übrigens von zwei Wahlbeobachtern der OSZE, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.
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salzburg.ORF.at; 13.4.10
Rote, schwarze und grüne Expolitiker, Wissenschafter und Kulturschaffende rufen die Bevölkerung auf, die freiheitliche Kandidatin Barbara Rosenkranz keinesfalls zu wählen. Ihre Gesinnung sei Ungeist, gegen den man sich wehren müsse.
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