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MO | 13.02.2012
Bikepark Leogang (Bild: Markus Greber/Bergbahnen Leogang)
SPORT
Mountainbike-Weltcup drei Jahre in Leogang
Leogang (Pinzgau) wird Weltcup-Ort für die internationale Mountainbike-Szene. Die weltbesten Athleten rasen erstmals am 19. und 20. Juni 2010 vom Asitz ins Tal. Die Kooperation Leogangs mit dem Weltverband UCI dauert drei Jahre.
Erstmals Vertrag über mehrfache Ausrichtung
Übernommen haben die Pinzgauer diese Rennen von Schladming in der Obersteiermark. Dort ist es derzeit nicht möglich, diese Rennen auszutragen. Die Strecke wird nämlich für die alpine Ski WM 2013 umgebaut. Leogang springt nun ein.

Die Organisatoren im Pinzgau hoffen, mit dem Mountainbike-Weltcup touristisch einen Volltreffer zu landen.

Der Weltradsportverband UCI ist auf die Leoganger zugekommen, und dann sei alles schnell gegangen, sagt Peter Donabauer, Tourismusdirektor von Saalfelden und Leogang: "Wir haben einen Vertrag für die nächsten drei Jahre abgeschlossen. Das ist neu, denn bisher haben alle Veranstalter immer nur Einjahresverträge bekommen. Der Mountainbike-Weltcup wird also in den nächsten drei Jahren in Leogang stattfinden."
Rentabilität und Medienecho für die Region
200.000 Euro kostet die Veranstaltung. Das Geld kommt von Gemeinde, Tourismusverband, Bergbahnen und aus Landesförderungen. Gut angelegtes Geld, findet Donabauer - und ein Teil wird auch wieder hereinkommen:

"Das betrifft die Nächtigungen der Teams selbst, dazu kommen die Tagesgäste. Viel wichtiger für uns sind noch die umfassenden Medienberichte weltweit im Fernsehen, Radio, Internet und Printmedien. Mehr als 250 Journalisten werden erwartet."

Donabauer ist überzeugt, dass mit dem Weltcup am 19. und 20. Juni eine für Leogang äußerst interessante Zielgruppe angesprochen wird: "Besonders im osteuropäischen Raum gibt es sehr viele Interessierte und Aktive im Mountainbike-Sport. Das ist ein großer Markt für uns in Tschechien, Slowakei und Polen. Dort gibt es sehr viele Mountainbiker und Fans."
Nicht mehr viel zu bauen
Ein Großteil der Strecken, auf denen sich die erwarteten 300 Teilnehmer ins Tal stürzen werden, besteht bereits.

Nur der Four Cross muss neu angelegt werden. Mit den Bauarbeiten soll noch im April begonnen werden.
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