|
|
|
 |
 |
THEATER |
21.03.2010 |
|
|
|
|
"König Shakespeare" feiert Uraufführung
Das Theaterstück "König Shakespeare" wurde am Samstag am Salzburger Landestheater uraufgeführt. Geschrieben vom Dramaturgen John von Düffel, war der Beifall wohlwollend. Doch hat das Stück auch Hitpotenzial?
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Kritik von ORF Kulturredakteuerin Eva Halus. |
|
|
|
Liebe bring Schwung ins Stück
Es ist ein Stück über einen Dichter, der nicht mehr schreiben will und der, als er sich dann doch aufrafft, sich erst ein Thema suchen muss. Ein Theaterstück mit diesem Anfang hat es nicht leicht.
Und Schwung kommt erst so richtig in "König Shakespeare" und in das Stück im Stück, als Liebe ins Spiel kommt. Die Liebe Shakespeares zu zwei sehr verschiedenen Frauen, was die Liebe zur Literatur und die Angst vor Spinnen angeht.
Diese Beziehung tut Shakespeare gut und auch dem Stück, weil Anna Unterberger und Shantia Ullmann Witz und Pep ins Spiel bringen, das bis dahin von einigen wenigen Pointen, Shakespeare-Zitaten und Shakespeare Anklängen gelebt hat.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Männer in Frauenrollen sorgen für Lacher
Intendant Carl Philipp von Maldeghem hat das Stück in Auftrag gegeben und auch selbst inszeniert - auf einer weitgehend kahl Bühne, die an das Londoner Globe-Theater erinnert - mit einem sechsköpfigen Ensemble, das mehr als ein Dutzend Rollen spielt.
Männer spielen, wie zu Shakespeares Zeiten üblich, auch einige Frauenrollen. Das sichert einige Lacher an einem Theaterabend, der wohl nicht so unterhaltsam gewirkt hat, wie der Autor John von Düffel sich das gewünscht hätte. Für ihn und für das Ensembnle gab es Samstagabend nach "König Shakespeare" lobenden Applaus.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|