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DI | 14.02.2012
Polizei (Bild: APA/Herbert Pfarrhofer)
PINZGAU/FLACHGAU
Rätselhafte Todesfälle beschäftigen Polizei
Gleich zwei Todesfälle unter ungeklärten Umständen hat die Polizei am Sonntag gemeldet. In Wald (Pinzgau) wurde ein 60-Jähriger tot aufgefunden, in Straßwalchen (Flachgau) fand ein Mann seine Frau tot im Wohnzimmer.
Der Mann war laut Polizei weder krank noch betrunken.
Heimweg war nur 300 Meter lang
Den Todesfall in Wald im Pinzgau kann sich die Polizei zurzeit überhaupt nicht erklären. Der 60-jährige Pensionist war Samstagabend im Gasthaus und wollte gegen 23.00 Uhr nach Hause gehen.

Der Weg war eigentlich kurz - nur etwa 300 Meter -, doch der Pensionist kam nicht daheim an. Seine Frau machte sich Sorgen und begann gemeinsam mit dem Gastwirt, nach ihrem Mann zu suchen.

Gegen 5.30 Uhr fanden sie den Vermissten. Er lag tot im Garten eines Wohnhauses, direkt hinter dem Zaun. Laut Polizei war der Mann weder krank noch betrunken gewesen, die Ermittlungen laufen.
Frau klagte über Halluzinationen
Den zweiten Todesfall meldeten die Behörden aus Straßwalchen. Dort schlug Sonntagfrüh ein 39-Jähriger Alarm, weil er seine Frau leblos auf dem Wohnzimmerboden gefunden hatte.

Die 36-Jährige hatte zuvor über Halluzinationen geklagt und sich auf die Couch gelegt. Laut Polizei war sie drogensüchtig. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an. In beiden Fällen schließt die Polizei derzeit ein Verbrechen aus.
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